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Gerüche aus dem Fahrzeug entfernen: Wie riecht das Auto wieder wie neu?

2021-10-05

Wer kennt das Problem nicht - im Innenraum des Autos herrscht ein unangenehmer Geruch. Nicht selten selbst verursacht, manchmal auch von einem Vorbesitzer "geerbt". Wie dem aber auch sei: Sie sollten auf jeden Fall etwas gegen diesen unternehmen. Denn schlechte Gerüche beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden, sondern sind unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend - direkt oder indirekt.

Sie deuten nämlich oftmals auf ein tieferliegendes Problem hin. Dazu gehört z. B. ein verstopfter Abfluss der Klimaanlage oder ein undichter Heizungskern. Beides Zustände, welche repariert (und nicht ignoriert) gehören.

Die bequemste "Lösung" ist natürlich, das Problem zu übertünchen. Für entsprechende Duftsprays gibt es ein reichhaltiges Angebot. Das ist in gewisser Weise die Methode "à la Versailles". Bereits unter dem französischen Sonnenkönig griff man zu starkem Parfüm, um unangenehmen Gerüchen "zu Leibe zu rücken", anstatt sich im verpönten Waschen zu üben.

Beliebte Hausmittel, um Gerüche aus dem Auto zu entfernen, sind weiters Kaffee und Waschpulver. Frei nach dem Motto: "Besser es riecht im Auto nach Kaffeehaus oder Waschküche, als sonst unangenehm!". Diese sind aber nur in bestimmten Fällen eine Antwort auf die Frage: "Wie riecht das Auto wieder wie neu?". 

Denn erstens neutralisieren sie den unangenehmen Geruch genauso nur, ohne seine Ursache zu beseitigen. Und zweitens können Sie bei falscher (zu langer) Anwendung genau den gegenteiligen Effekt haben. Sprich selbst zur Geruchsquelle werden.

Hausmittel Geruch aus Auto entfernen neutralisieren

Warum riecht mein Auto muffig?

Falls Sie gedacht haben sollten, dass Ihr Auto einfach dringend einen Lufterfrischer benötigt, dann wissen Sie jetzt bereits, dass dieser des Rätsels Lösung nicht ist. Es ist bei weitem empfehlenswerter, die Quelle des unangenehmen Geruchs zu beseitigen, als diesen einfach nur zu überdecken. Der Ansatz "Aus der Nase aus dem Sinn." mag zwar im Moment praktikabel erscheinen - mittelfristig wird er das Problem, das hinter der Geruchsbelästigung steckt, jedoch eher verstärken als lösen.

Häufige Ursachen für muffige Gerüche im Auto sind Schimmel und / oder Mehltau im Lüftungssystem, im Teppich oder im Himmel. Auch ein mit faulem Laub verstopfter Luftfilter oder ein undichter Kofferraum können zu diesen führen. Die gängige Lösung besteht darin, den betroffenen Bereich gründlich zu trocknen, reinigen und mit einer Anti-Schimmel-Lösung zu behandeln.

Wie bekommt man Gerüche aus dem Auto?

Die erste und einfachste Maßnahme wäre einmal, die offensichtlichen Verursacher von diesen aus dem Fahrzeug zu entfernen. Bei Essensresten - womöglich schon im angeschimmelten Zustand - und Müll ist das kein Problem. Bei verschütteten Getränken dagegen schon eher. Insbesondere, wenn sie sich auf Polstern und anderen textilen Flächen im Fahrzeuginnenraum ausgebreitet haben.

In diesem Fall funktioniert nämlich einfaches Wegwischen nicht. Hier kommt man nur mit einem Polsterreiniger zur Fleckenentfernung weiter. Dieser sollte zwar möglichst wirkungsvoll sein, dabei aber gleichzeitig die Textilien schonen. Testen Sie seine Verträglichkeit am besten vorab an einer versteckten Stelle.

Gründliche Reinigung des Fahrzeuginnenraums

Die Entfernung von üblen Geruchsquellen ist notwendig, aber nicht hinreichend. In der Regel haben sich Geruchspartikel bereits im Fahrzeuginnenraum verbreitet und sich auch jenseits der "kontaminierten" Stellen festgesetzt. Dagegen hilft nur eine gründliche Reinigung des kompletten Fahrzeuginnenraums.

Diese können Sie entweder selbst übernehmen. Oder, falls Ihnen das zu lästig ist, einen Profi damit beauftragen. Einfaches Saugen reicht dabei aber nicht aus, es braucht schon mindestens eine Aufbereitung mit Wasser und Reinigungsmitteln. Bei Fremdvergabe kostet das bis zu 100,- Euro. Ist noch eine Desinfektion mit dabei, müssen Sie mit weiteren 50,- Euro rechnen. (Siehe dazu auch den letzten Abschnitt "Die Ozon-Behandlung".)

Klimaanlage und Luftfilter

Diese sind prädestiniert für das Ansammeln von Verschmutzungen - und in weiterer Folge Gerüchen. Der Innenraumfilter reinigt die Luft, bevor sie ins Autoinnere gelangt. Dabei werden u.a. Bakterien, Pollen, Schmutzteilchen und schädliche Gase ausgefiltert. Die Reste setzen sich ab.

Ohne regelmäßigen Filteraustausch bilden diese Reststoffe einen idealen Nährboden für Pilze, Keime & Co., die sich in weiterer Folge in der Luft verteilen. Welche Sie wiederum einatmen. Nicht nur kein schöner Gedanke, sondern genauso wenig besonders zuträglich für Ihre Gesundheit. Der Filter sollte deshalb einmal im Jahr ausgetauscht werden.

Bei der Klimaanlage sind meist verschmutzte Verdampfer die Ursache für üble Gerüche. Auch hier bleibt es allerdings nicht beim Geruch, sondern es droht gleichzeitig eine Gesundheitsgefährdung. Es hilft also nur eine Desinfektion.

Diese ist entweder mit einem im Innenraum verdampften Spray oder mit einem direkt auf den Verdampfer aufgetragenen Schaum möglich. Die Klimaanlage bedarf außerdem regelmäßiger Wartung durch einen Fachbetrieb. Der Zyklus sollte etwa zwei bis drei Jahre betragen. 

Luftfilter

Nachdem Sie diese Gegenüberstellung eines alten (benutzten) und eines neuen Auto-Innenraumluftfilters gesehen haben, verstehen Sie sicher die Notwendigkeit diesen regelmäßig (sprich 1 x im Jahr) zu wechseln.

Auch Feuchtigkeit kann üble Gerüche verursachen

Feuchtigkeit im Fahrzeuginneren kann ebenfalls unangenehme Gerüche hervorrufen. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Mixtur aus Moder, Muffigkeit und Schimmelanmutung. Wasser selbst ist allerdings geruchlos - es sind also die damit in Berührung gekommenen Stoffe, welche die Wirkung hervorrufen.

Die Maßnahme hiergegen ist zuerst einmal die Beseitigung der Feuchtigkeit. Manchmal sind es verstopfte Abläufe, die das Wasser im Innenraum halten. Auch ein zugesetzter Innenraumfilter nimmt gerne Feuchtigkeit an. Es reicht aber auch schon regennasse Kleidung.

Neben der Ursachenbeseitigung hilft eine gute Lüftung oder der regelmäßige Einsatz der Klimaanlage, um Feuchtigkeit vorzubeugen. In "schweren Fällen" kann ein spezieller Auto-Entfeuchter oder (ja, ein Hausmittel) schlicht Katzenstreu angebracht sein.

Maßnahmen gegen Nikotingeruch

"Kalter Rauch" ist immer unangenehm und setzt sich darüber hinaus hartnäckig fest. Die Entfernung der Zigarettenreste reicht bei einem Raucherauto nicht aus, da der Nikotingeruch trotzdem im Wagen verbleibt. In diesem speziellen Fall kann eine Schale mit frisch gemahlenen Kaffee weiterhelfen.

Über Nacht ins Auto gestellt, bindet dieser den Geruch. Er sollte aber bald wieder entfernt werden, denn mit der Zeit riecht auch "kalter Kaffee" ungut. Ähnlich wirken Schalen mit Essig oder mit einer Natron-Zitronenmischung.

Wie bekomme ich den Hundegeruch aus dem Auto? 

Wir alle lieben unsere vierbeinigen Freunde, und wir wissen, dass sie es wiederum lieben Auto zu fahren. Mit heruntergelassenen Fenstern und im Fahrtwind flatternden Ohren - sowie Zungen. Aber selbst, wenn Sie jede Autofahrt mit offenen Fenstern zubringen, bleibt mit der Zeit eine gewisse olfaktorische Hinterlassenschaft Ihres Hundes zurück. Ja, genau - dieser leicht vertraute aber genauso auch leicht unangenehme Hundegeruch.

Wie sich herausstellt, stecken Hefemoleküle und Bakterien im Fell Ihres besten Freundes hinter diesem. Partikel, die sich in weiterer Folge im Innenraum verteilen und sich im Stoff der Sitze und Teppiche festsetzen. Noch etwas unangenehmer ist der Geruch von Hundeurin (und seien es nur ein paar Tropfen), der besonders hartnäckig sein kann. 

Um den Hundegeruch aus Ihrem Auto zu entfernen, reinigen Sie dieses in einem ersten Schritt von den deutlichsten Spuren Ihres Vierbeiners: Haaren und Fellbüscheln. Idealerweise verwenden Sie dazu einen Handstaubsauger.

Achten Sie darauf, auch die Böden, das Armaturenbrett sowie die Sitze und deren Rückenlehnen abzusaugen - auch die, auf denen Ihr Hund normalerweise nicht Platz nimmt. Hundehaare neigen dazu, durch die Luft zu schweben und sich in allen möglichen (und unmöglichen) Ecken und Winkeln niederzulassen.

Können Sie die Sitzbezüge abnehmen, dann tun Sie das und waschen Sie diese gemeinsam mit der Hundedecke gründlich durch. Die Sitzflächen behandeln Sie mit speziellen Reinigungsschäumen oder Geruchsentfernern.

Der Unterschied zwischen einem Duftspray und einem Geruchsentferner ist, dass Erstgenannter Gerüche nur überdeckt. Während Zweiterer die organischen Bestandteile, welche diesen zugrunde liegen, zersetzt und sie somit dauerhaft entfernt. Hält sich der Hundegeruch trotz der bisher aufgezählten Maßnahmen hartnäckig, dann können Sie immer noch auf eine Ozonbehandlung zurückgreifen.

Die Ozon-Behandlung - wann sie hilft und wann nicht

Wenn alles andere nicht geholfen hat, bleibt immer noch die Ozon-Behandlung als letzter Ausweg. Die ist jedoch nur bei biologischen Geruchsverursachern, nicht bei chemischen, zielführend. Eine solche neutralisiert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern wirkt darüber hinaus desinfizierend. Bakterien, Pilze, Keime und Sporen werden auf molekularer Ebene rückstandsfrei beseitigt.

Die Reinigung erfolgt mit einem Ozongerät, wobei das Auto versiegelt und der Innenraum mit Ozon aufgefüllt wird. Ozon als starkes Oxidationsmittel reagiert mit den Geruchspartikeln und baut diese dauerhaft und nachhaltig ab. Wichtig ist, dass Sie sich dem Gas nicht selbst aussetzen und hinterher gut lüften, denn dieses ist für Menschen (oder auch Tiere) genauso schädlich. Am besten nehmen Sie eine Ozonreinigung deshalb nicht in Eigenregie vor, sondern lassen den Fachbetrieb ran.

Damit sind wir am Ende unseres Beitrags zum Thema "Gerüche aus dem Auto entfernen" angelangt. Wir hoffen, dass die hier aufgeführten Informationen hilfreich für Sie gewesen sind und Ihr Fahrzeug nun bald wieder wie neu riecht.

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BMW Z3 - Oldtimer-Anwärter und immer noch sehr begehrt

2021-10-02

Roadster sind zweisitzige Sportwagen, die vorwiegend dem Fahrspaß dienen und bei denen Komfort erst in zweiter Linie zählt. Genau zu dieser Definition passt der BMW Z3, ein klassischer Roadster, der mittlerweile schon seit fast 20 Jahren nicht mehr gebaut wird, aber immer noch eine große Fangemeinde hat.

Im Herbst 1995 kam der erste BMW Z3 auf den Markt. Bis zum 5. Juli 2002 - dem Produktionsende - wurden fast 280.000 Roadster hergestellt. Die Coupé-Version brachte es auf gut 17.000 Exemplare. Produziert wurde das Fahrzeug von der BMW US Manufacturing Company, LLC in Greer bei Spartanburg im Bundesstaat South Carolina. Der Z3 war eigens für das dortige neue Werk der US-BMW-Tochter entwickelt worden. Es war der erste BMW überhaupt, der zu 100 Prozent außerhalb Deutschlands produziert wurde. 60 Prozent der Teile stammten aus Nordamerika.

BMW Z3 Coupe

Erfolgreiches Product Placement mit James Bond und GoldenEye

Die ersten beiden Versionen, die das Werk in South Carolina verließen, waren die Vierzylindermodellen Z3 Roadster 1.8 und 1.9. Mit dem Einsatz im James-Bond-Film "GoldenEye" erlangte der Sportwagen weltweite Bekanntheit - ein schönes Beispiel für erfolgreiches Product Placement. Die Verwendung durch Agent "007" dürfte nicht unwesentlich zum Vermarktungserfolg beigetragen haben. 1996 kam der Z3 Roadster 2.8 mit einem Reihensechszylinder raus. Besondere optische Änderungen waren zwei Begrenzungsleuchten in der Frontstoßstange und die breiteren Kotflügeln hinten. Nur ein Jahr später folgte der Z3 M Roadster mit 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor, 236 kW (321 PS) sowie einigen weiteren technischen und optischen Änderungen.

Im August 1998 brachte BMW dann eine besondere Coupé-Version auf den Markt - als Z3 Coupé 2.8 (später Z3 Coupé 3.0) und M Coupé. Bei diesen Modellen handelte es sich um sogenannte Shooting Brakes, einer Karosserieform mit einem Steilheck und Heckklappe, die einen eigentümlicher Mix aus Kombi und Sportwagen darstellt. Wegen ihres charakteristischen Äußeren ist diese Version landläufig als "Turnschuh" bekannt geworden. Tatsächlich erinnert die Formgebung daran. Seinerzeit stieß der "Turnschuh" auf ein sehr geteiltes Echo und war mit 64.000 DM Listenpreis das teuerste Modell aus der Z3-Reihe. Da die Coupé-Version nur 17.000mal gebaut wurde, gilt sie heute als Fahrzeug-Rarität und erfreut sich besonderer Wertschätzung.

Nach dem Turnschuh nur noch Modellpflege und Sondermodelle

Weitere Versionen gab es danach nicht mehr. Ab Oktober 1998 wurde der Z3 Roadster 2.8 aber mit einem weiterentwickelten Motor ausgestattet - mit einem verbesserten Verlauf der Drehmomentkurve und 1 kW mehr Leistung. 1999 nahm BMW an den Fahrzeugen im Rahmen der Modellpflege einige vorwiegend optischen Veränderungen innen wie außen vor. Das Heck erhielt mit hochgezogenen Kotflügeln eine neue Form. Die Scheinwerfer vorne bekamen Chromringe, im Innenraum wurden die Instrumente der Mittelkonsole angepasst und es gab ein zusätzliches Innenverdeck. BMW brachte auch noch einige Sondermodelle heraus: 1999 die Modelle American style, Bella macchina, British traditional, Fidschi und Orinoco sowie 2000 die Modelle Estoril, Imola, Kyalami und San Remo. Ihre Erkennungsmerkmale sind charakteristische, jeweils unterschiedliche Lackierungen, Türverkleidungen, Sitze und Innenausstattungen. Im Herbst 2002 trat dann der BMW Z4 die Nachfolge der Z3-Reihe an.

Auf dem besten Weg zum Oldtimer und oft noch günstig zu importieren

Noch hat der BMW Z3 keinen Oldtimer-Status, er ist aber auf dem besten Weg dahin. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage zu möglichen Auto-Klassikern der Zukunft gehörten die BMW Z3 Roadster 2,8 und 3,0 zu den Favoriten. Die frühen Baujahre weisen allerdings einige "Kinderkrankheiten" auf, die auch noch für heutige Besitzer ärgerlich sind. Bei der Verarbeitungsqualität gab es anfänglich Defizite, die später behoben wurden. Typische Probleme: "durchlässige" Fensterdichtungen, milchige Heckscheiben aus Kunststoff, wackelnde Sitze und labile Vorderachsen, die den Fahrspaß beeinträchtigen können. Die Vier- und Sechszylindermotoren zeichnen sich dagegen durch Robustheit und lange Haltbarkeit aus. Reparaturbedarf tritt höchstens an der Motor-Peripherie auf und natürlich gibt es auch sonst beim BMW Z3 Verschleißteile mit Ersatzbedarf im Zeitablauf wie bei jedem Wagen. Bei Ankäufen in den USA sollte man prüfen ob entsprechende Wartungsintervalle eingehlaten wurden. Neben dem Serviceheft, sollte man hier ebenfalls auf den Service AutoCheck oder Carfax zurückgreifen um sich ein Bild von der Historie zu machen.

Ein guter BMW Z3-Vierzylinder ist nicht unter 10.000 Euro zu haben und liegt eher deutlich darüber. Beim Sechszylinder muss man mindestens 15.000 Euro investieren. Gut gepflegte M Roadster kosten um die 50.000 Euro.

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Rimac übernimmt Mehrheit von Bugatti - Joint Ventures

2021-07-12

Der Name "Bugatti" steht für edle und hochwertige Sportwagen, die Renngeschichte geschrieben haben, außerdem für Luxus-Limousinen der Extra-Klasse. Seit 1998 gab der Volkswagen-Konzern bei Bugatti den Ton an. Das ändert sich jetzt. VW verkauft die Mehrheit an das kroatische E-Autounternehmen Rimac, bleibt aber weiterhin bei Bugatti beteiligt.

Damit beginnt in der verwickelten Bugatti-Geschichte eine weitere neue Etappe. Man wird sehen, wohin die Reise führt. Doch zunächst ein Blick zurück in die Vergangenheit. 1909 gründete der Mailänder Ettore Bugatti im elsässischen Molsheim eine Automobilfabrik. Renn-, Sport- und Luxuswagen prägten von Anfang an das Geschäftsmodell. Der erste Grand Prix von Monaco wurde von einem Bugatti-Rennwagen gewonnen. Der Bugatti Type 41 (Bugatti Royale) war in den 1920er und 1930er Jahren ein Luxusfahrzeug der Extra-Klasse, das die Konkurrenz von Rolls-Royce, Mercedes-Benz, Maybach und Cadillac übertrumpfen wollte.

Supersportwagen aus Molsheim

Rimac übernimmt Mehrheit von Bugatti Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion eingestellt. Das Unternehmen wurde vom Auto- und Flugmotorenbauer Hispano-Suiza übernommen. Aus der späteren Fusion mit der Flugzeugfahrwerksparte von Hispano-Suiza und dem Unternehmen Messiers wurde dann Messiers-Bugatti. Das Unternehmen firmiert heute als Safran Landing Systems und fokussiert sich nach wie vor auf Flugzeugfahrwerke. 1987 erwarb dann der italienische Unternehmer Romano Artioli die Bugatti-Markenrechte und gründete die Bugatti Automobili S.p.A., um die große Automobiltradition neu zu beleben und fortzuführen.

1995 geriet das Unternehmen in Schieflage und wurde schließlich 1998 von Volkswagen übernommen. VW erwarb die Namens- und Designrechte und führte die Firma unter dem Namen Bugatti Automobiles S.A.S. am Ursprungsort Molsheim weiter. Große Stückzahlen sind unter VW-Regie nie produziert worden. Exklusivität und Extravaganz prägten auch die neue Bugatti-Generation. Die meisten entwickelten Modelle blieben Studien. Die größte Stückzahl erreichte der Bugatti Veyron 16.4 mit rund 450 Exemplaren, der von 2005 bis 2015 in unterschiedlichen Varianten produziert wurde. Die letzte Entwicklung ist der Bugatti Bolide gewesen - ein Supersportwagen mit 8 Liter Hubraum, 1360 kW (1850 PS) und bis zu 1850 Newtonmetern Drehmoment. 2020 verließen insgesamt 77 Fahrzeuge die Produktion in Molsheim.

Künftig unter der Regie von Rimac

Große Gewinne konnte Volkswagen mit der Edelmarke nicht einfahren, aber Bugatti trug zum Renommee der Wolfsburger Autobauer bei. Jetzt wird Bugatti das VW-Dach verlassen. VW-Chef Herbert Diess ist weniger am Image-Effekt interessiert als seine Vorgänger. Seiner Ansicht nach passt eine Edelmarkte wie Bugatti nicht zu den übrigen Marken des Konzerns. Vor wenigen Tagen wurde offiziell bekannt gegeben, dass künftig das kroatische Autounternehmen Rimac bei Bugatti das Sagen haben wird.

Zu diesem Zweck will die Sportwagen-Tochter Porsche des VW-Konzerns ein Joint Venture mit Rimac gründen und dort künftig einen Minderheitsanteil von 45 Prozent halten. Rimac wird sich mit 55 Prozent beteiligen. Porsche ist gleichzeitig bereits seit 2018 auch direkt an Rimac beteiligt - mit 24 Prozent. Man bleibt also weiterhin mit Bugatti verflochten, auch wenn die Mehrheit in anderen Händen liegt. Das Joint Venture soll zunächst zwei Wagen produzieren: den Bugatti Chiron mit Verbrennungsmotor und den neuen Elektrosportwagen Rimac Nevera. Rimac wurde 2009 gegründet und hat sich auf elektrische Supersportwagen, Antriebe und Batteriesysteme verlegt. Gründer Mate Rimac gilt als kroatischer Elon Musk.

Copyright Bilder: Bugatti-Rimac

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Autokauf in den USA - Händlergebühren mit berücksichtigen

2021-03-12

In Deutschland gilt bei Preisangaben das Prinzip, dass es sich um Endpreise handeln muss. Der angegebene Betrag enthält daher die - oft nochmal extra ausgewiesene - Umsatzsteuer und sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit einem Kauf anfallen. Das gilt selbstverständlich auch für Autokäufe.

In den USA ist das nicht so. Hier kommen auf den angegebenen Preis für Fahrzeuge noch weitere Beträge on Top, die oft erst angegeben werden, wenn Käufer und Händler sich einig geworden sind und ein Vertrag unterzeichnet ist. Für deutsche Käufer, die ein Fahrzeug in den Vereinigten Staaten erwerben, ist vor allem die sogenannte Dokumentationsgebühr ("documentation fee" oder "doc fee") relevant. Ansonsten stellen Händler ihren Kunden noch Gebühren für die US-Zulassung und die Umsatzsteuer in Rechnung. Es gibt auch noch weitere Gebühren, die aber nicht durchgängig Anwendung finden.

Von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedliche Preise

Eine Dokumentationsgebühr ist in Deutschland völlig unbekannt. Mit dieser Gebühr sollen die Kosten des BackOffice des Autohändlers abgedeckt werden. Der Papierkram beim Verkauf von Neu- oder Gebrauchtwagen verlangt eine Menge Arbeit und Aufwand. Darum kümmern sich oft eigene Mitarbeiter oder das Verkaufspersonal muss dafür einen nicht unerheblichen Teil seiner Arbeitszeit aufwenden.

Die Berechnung der Dokumentationsgebühr ist US-weit Standard. Manche Autohändler lassen bei der Höhe mit sich handeln, viele tun es nicht. Es ist noch nicht einmal zwingend, dass die Gebühr in der Rechnung explizit genannt wird. Viele Händler neigen dazu, die Dokumentationsgebühr nicht extra auszuweisen, sondern sie mit anderen "Nebenkosten" beim Kauf zu einem Posten zusammenzufassen. Ein Grund, warum viele US-Autokäufer der Dokumentationsgebühr wenig Aufmerksamkeit schenken. Dabei können die Kosten durchaus spürbar sein.

Die Höhe der Dokumentationsgebühr ist von Bundestaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von billigen 55 Dollar bis zu teuren 607 Dollar. In 35 Bundesstaaten gibt es keine gesetzlichen Begrenzungen für die Gebühr, dass schafft aus Händlersicht "Luft nach oben". Zum Teil werden die Gebühren als Prozentsatz vom vereinbarten Kaufpreis berechnet, zum Teil gelten Fixbeträge. Nur in einem Bundesstaat - in Alaska - muss die Gebühr im Autopreis enthalten sein, in allen anderen Bundesstaaten wird sie zusätzlich berechnet.

Die in dieser Hinsicht teuersten Bundesstaaten sind derzeit Florida (durchschnittlich 607 Dollar), gefolgt von Colorado (508 Dollar) und Georgia (502 Dollar). Am anderen Ende der Skala steht Kalifornien mit durchschnittlich 55 Dollar. Die hier aufgeführte Tabelle zeigt die aktuellen Durchschnittswerte für alle US-Bundesstaaten.

Bei der Kalkulation mit berücksichtigen

Konsequenz: zwei von Ausstattung, Alter und Zustand identische Fahrzeuge, die in Florida und Kalifornien für jeweils 20.000 Dollar angeboten werden, kosten trotzdem nicht das Gleiche. In Kalifornien ist der Wagen im Schnitt um rund 550 Dollar günstiger. Natürlich ist das eine isolierte Betrachtung, bei der andere mögliche Kostenunterschiede - zum Beispiel durch Transportkosten - außen vor bleiben. Man sollte sich aber als deutscher Kaufinteressent bewusst sein, dass mit der Dokumentationsgebühr zu kalkulieren ist.

Durchschnittliche Händlergebühren nach Bundesstaaten

Bundesstaat Dealer Fees 
Florida USD 607
Colorado USD 508
Georgia USD 502
North Carolina USD 466
Alabama USD 458
Nevada USD 431
Virginia USD 403
Arizona USD 401
Wyoming USD 388
Connecticut USD 357
Kentucky USD 354
Maine USD 336
Massachusetts USD 321
New Hampshire USD 304
Illinois USD 300
Utah USD 293
South Carolina USD 293
Idaho USD 286
Mississippi USD 274
New Jersey USD 270
New Mexico USD 263
Ohio USD 247
Hawaii USD 245
Oklahoma USD 235
Kansas USD 235
Rhode Island USD 231
Montana USD 224
Nebraska USD 222
Michigan USD 220
Missouri USD 190
Indiana USD 178
West Virginia USD 175
Wisconsin USD 152
Vermont USD 148
Washington USD 145
Pennsylvania USD 144
Iowa USD 134
Maryland USD 131
Texas USD 125
North Dakota USD 124
Louisiana USD 103
Arkansas USD 97
South Dakota USD 93
Minnesota USD 75
New York USD 74
Oregon USD 61
California USD 55
Tennessee -
Delaware -
Alaska -

 

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AutoCheck - Gesicherte Fahrzeughistorie beim US-Autokauf

2021-03-11

Jeder Gebrauchtwagenkauf ist in gewisser Weise der berühmte "Kauf der Katze im Sack". Man weiß nicht, ob der Kauf hält, was er verspricht. Die Verkäuferseite hat ein Interesse daran, das Angebot im besten Licht erscheinen zu lassen, um einen möglichst guten Preis zu erzielen. Mängel und Fehler werden dabei gerne unter den Tisch fallen gelassen. Dieses Risiko ist grundsätzlich auch beim Import von Gebrauchtwagen aus den USA gegeben. Das besondere Problem dabei: die große Entfernung und der zeitliche Abstand. Wenn "Defizite" beim erworbenen Fahrzeug festgestellt werden, ist es oft schon zu spät und der Verkäufer kaum noch greifbar bzw. haftbar zu machen.

Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es bei USCar Trader jetzt die Möglichkeit, AutoCheck zu nutzen. Dieses Informationssystem bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Historie eines Fahrzeugs, das aus den Vereinigten Staaten stammt. Damit lässt sich sofort feststellen, ob die Verkäufer-Angaben vertrauenswürdig sind - und zwar noch vor dem Kauf! AutoCheck greift zu diesem Zweck auf umfassende Datenbestände aus unterschiedlichsten Quellen zurück. Dazu zählen u.a. fahrzeug- und halterbezogene Daten des US-State Department of Motor Vehicles (DMV), von Autoherstellern, Autohändlern, Leasing-Unternehmen, Bergungsunternehmen, Reparatur- und Wartungswerkstätten sowie von Autoversicherern. Daraus lässt sich eine nahezu lückenlose Fahrzeughistorie unabhängig von Fahrzeughalter-Angaben rekonstruieren.

Auch in fünf Jahren noch fahrfähig?

Die Angaben werden in einem ausführlichen Report aufgelistet, der gegen einen überschaubaren Beitrag online abgerufen werden kann. Sicherheit, die es wert ist! Der Report bietet mehr als nur eine Übersicht über die jeweilige Fahrzeug-Historie. Alle in der Vergangenheit festgestellten Auffälligkeiten und "problematischen" Ereignisse werden systematisch erfasst und dargestellt. Die Daten werden außerdem mit Hilfe eines Scoring-Systems bewertet. Es beruht auf mathematisch-statistischen Verfahren. Der errechnete Scoring-Wert in einer Skala von 0 bis 100 gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass der Wagen in seinem aktuellen Zustand noch in fünf Jahren fahrfähig ist. Ein Scoring-Wert von 37 bedeutet zum Beispiel eine Wahrscheinlichkeit von 37 Prozent. Zusätzlich wird der durchschnittliche Scoring-Wert für vergleichbare Fahrzeuge am Markt angegeben. Damit ist eine recht treffsichere Einschätzung möglich, ob das vorliegende Angebot überdurchschnittlich "gut", "schlecht" oder nur durchschnittlich ist.

Fazit: mit AutoCheck lässt sich das Risiko eines US-Gebrauchtwagenkaufs drastisch reduzieren. Ganz auszuschließen ist es leider trotzdem nicht. Schäden und Mängel, die nirgendwo gemeldet wurden, sind in keiner Datenbank erfasst und können daher von AutoCheck oder einem anderen vergleichbaren System nicht berücksichtigt werden. Typische Beispiele für solche "Vorkommnisse": nicht gemeldete Unfälle oder Reparaturen in einer nicht offiziellen Werkstatt. Solche "Restrisiken" lassen sich letztlich nur mit einer Fahrzeuginspektion "vor Ort" vor dem Kauf vermeiden. Ein Service, der zum Beispiel vom USCar Trader-Logistikpartner SATS-Group ermöglicht wird.

AutoCheck - Teil von Experian

AutoCheck ist ein Angebot von Experian. Die Experian-Gruppe ist eine der drei größten Wirtschaftsauskunfteien weltweit. Sie bietet Informations-Services für Kunden in über 90 Ländern mit Hilfe entsprechender Daten- und Analysetools. Als einer der weltgrößten Auskunftsanbieter verfügt Experian über eine erstklassige Datenbasis mit besonderen Zugriffs- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Davon profitiert auch AutoCheck. Experian hat seinen Hauptsitz in der irischen Hauptstadt Dublin. Weitere Unternehmenssitze sind Costa Mesa (USA), Nottingham (Großbritannien) und Sao Paulo (Brasilien).

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Auto-Import aus den USA / Kanada: SCHNÄPPCHEN ODER KOSTENFALLE?

2021-02-18

Die USA verfügen nach wie vor über den größten Automarkt der Welt. Auch im Corona-Jahr 2020 wurden hier immer noch fast 14,6 Mio. Fahrzeuge verkauft - nach jeweils mehr als 17 Mio. Autos in den Vorjahren. In Deutschland gab es im letzten Jahr mal gerade 2,9 Mio. Verkäufe - nach noch 3,6 Mio. in 2019. Diese Zahlen zeigen: im Vergleich zu den USA erreicht der Autoverkauf bei uns nicht mehr als ein Fünftel der amerikanischen Absatzzahlen.
Der US-Markt ist bezüglich Modellvielfalt und Angebotsbreite unerreicht. Vom begehrten Muscle Cars, American Cars oder Oldtimer bis zum neusten Modell aus amerikanischer Produktion ist alles zu haben. Viele angebotene Fahrzeuge sind gar nicht für den europäischen Markt bestimmt oder kommen erst mit erheblicher Zeitverzögerung zu uns. Wer einen solches Fahrzeug (schnell) haben will, muss es in den Vereinigten Staaten kaufen. Selbst Re-Importe von Wagen europäischer Hersteller können unter Umständen interessant sein, denn die US-Preise liegen oft deutlich unter den hiesigen.

US-Autokauf immer ein Rechenexempel

Nichtsdestotrotz ist jeder Autokauf in den USA ein Rechenexempel. Denn natürlich ist nicht nur der reine Kaufpreis zu berücksichtigen. Hinzu kommen Kosten für Transport, Transportversicherung, Gebühren, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und die notwendige technische Umrüstung bei uns. Weitere Hürden gesellen sich hinzu wie das erhöhte Risiko beim "Fernkauf", die administrative Abwicklung und die zu beachtenden Vorschriften für die Zulassung. Last but not least hängt die Antwort auf die Frage, ob sich ein Kauf rechnet, auch vom Wechselkurs ab.
Seit Anfang Dezember notiert der Dollarkurs stabil über 1,20 Dollar für einen Euro. Das ist der höchste Wert seit 2018 und bedeutet, dass der Dollar in Relation zum Euro derzeit vergleichsweise billig ist. Das gilt natürlich auch für US-Autokäufe auf Dollarbasis. Allerdings ist das noch ein ganzes Stück von Kursständen zwischen 2007 und 2013 entfernt als man für einen Euro zwischen 1,30 Dollar oder 1,50 Dollar bekam. Zwischenfazit: bezogen auf den Wechselkurs ist das derzeit sicher nicht die bestmögliche, aber auch nicht die schlechteste Zeit zum US-Autokauf. Auf Jahressicht hat der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als 10 Prozent zugelegt. Starke weitere Euro-Aufwertungen zum Dollar sind derzeit nicht in Sicht. Warten auf noch bessere Wechselkurs-Zeiten lohnt also nicht!

Zoll, Steuern & Co. - mit welchen Kosten muss ich bei einem Autoimport rechnen?

Die Regeln bei Zoll und Steuern sind eindeutig. Bei Oldtimer-Importen (Fahrzeug älter als 30 Jahre und auch sonstige Oldtimer-Voraussetzungen erfüllt) fällt kein Zoll an, die Einfuhrumsatzsteuer beträgt (ermäßigte) 7 Prozent. Bei "normalen" Fahrzeug-Importen aus den USA sind 10 Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen. Bei Pickups fallen sogar 22 Prozent Zoll an. Früher lohnte sich ein Import über die Niederlande wegen des dort geltenden Einfuhrzolls von nur 6 Prozent. Seit unser Nachbar den Zollsatz auf 9 Prozent angehoben hat, ist der Vorteil weitgehend fallen. Das bisschen Zoll-Ersparnis wird unter Umständen durch andere Kostennachteile mehr als aufgewogen.
Umsatzsteuer fällt natürlich auch beim Kauf eines inländischen Fahrzeugs an. Tricky an der Einfuhrumsatzsteuer ist, dass sie nicht nur auf den US-Kaufpreis berechnet wird, sondern die Nebenkosten für Transport, Verzollung usw. mit in die Berechnung einfließen. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die technische Umrüstung als Zulassungsvoraussetzung on Top. Sie bewegen sich (inkl. TÜV-Gutachten) oft in einer Größenordnung von 1.500 bis 2.000 Euro.
In der Summe wird bei "normalen" Fahrzeugen gerne überschlägig mit einem Viertel bis einem Drittel des Kaufpreises auf Euro-Basis an "Nebenkosten" für Transport, Import und Umrüstung gerechnet. Natürlich kommt es immer auf den konkreten Fall an. Mit unserem Beispielkalkulator können die Kosten relativ genau vorab kalkuliert werden.

Klippen beim US-Autoimport erfolgreich umschiffen

Mit einem erfahrenen Import und Transport-Partner an der Seite lassen sich die Klippen des US-Autokaufs gut umschiffen. Unterstützung beim Autokauf und Vertragsabschluss, Transport-Organisation und -durchführung bis zur Auslieferung am Zielort, Erledigung der Zollformalitäten und Hafenabwicklung, Veranlassung der Umrüstung - gut, wenn das aus einer zuverlässigen und bewährten Hand erfolgt und man sich nicht selbst darum kümmern muss. Das bietet im Übrigen auch die Sicherheit, trotz der räumlichen Distanz nicht die sprichwörtliche "Katze im Sack" zu kaufen.
Bei USCar-Trader.com als Teil des internationalen Spediteurs SATS Group haben Sie diese Sicherheit! Hier bietet man nicht nur den wohl umfassendsten deutschen Online-Marktplatz für US-Fahrzeuge, sondern auch kompetente Unterstützung bei Kauf und Abwicklung von Transport und Import.

Wie viel ist der Kauf mir wert?

Bleibt noch die Frage zu beantworten: Schnäppchen oder Kostenfalle? Wer sich mit den Kosten des US-Autoimports vor dem Kauf etwas näher befasst hat, wird davon nicht überrascht. Insofern ist das Wort "Falle" fehl am Platz. Dass die Kosten manchen Preisvorteil aufwiegen, versteht sich von selbst und betrifft vor allem Reimporte. Hier sollte man stets genau vergleichen. Bei Raritäten oder Fahrzeugen, die nur auf dem US-Markt angeboten werden, stellt sich die Frage weniger. Die "Gelegenheit" zum Kauf gibt es nur in den USA und jeder Fan eines Fahrzeugs wird für sich beurteilen, wie viel ihm das wert ist!

 

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Neu in den USA: Cadillac CT5-V Blackwing und CT4-V Blackwing

2021-02-11

Cadillac ist eine US-Traditionsmarke und steht seit über 100 Jahren für Automobile und Limousinen der Oberklasse. Die Fahrzeuge der General-Motors-Tochter haben Autogeschichte geschrieben. Das Bild des typischen amerikanischen Straßenkreuzers ist Cadillac-geprägt. Unvergessen sind die Straßen-Schlachtschiffe der 1950er Jahre mit ihren markanten Heckflossen und Heckleuchten - heute begehrte Oldtimer.

Aber Cadillac ist nicht nur Auto-Historie sondern auch Auto-Gegenwart mit Blick auf die Zukunft. Das stellt der Autohersteller mit seinen beiden neuen Modellen Cadillac CT5-V Blackwing und CT4-V Blackwing unter Beweis. Beide kommen in diesem Sommer in den USA auf den Markt und können als Importe dann auch schnell den Weg zu uns finden.

Cadillac reagiert auf Kundenwünsche - Eine Alternative zu BMW M4 und M5

Mit den neuen V-Modellen reagiert Cadillac auf Kundenwünsche. Die 2020er-Modelle der V-Reihe hatten bei den Fans von US-Sportlimousinen für eine gewisse Enttäuschung gesorgt. Der CT4-V mit seinem 320 PS starken 2,7-Liter-Vierzylinder und der CT5-V mit seinem V6-Twinturbo und 365 PS Leistung wurden als wenig spektakulär angesehen. Auch nicht alle überzeugen konnte die Zehngang-Automatik. Die Liebhaber sportlichen Fahren wollen mindestens sechs, noch eher acht Zylinder sehen und sind - durchaus auch in den USA - Freunde der klassischen Gangschaltung.

Rekordverdächtig bei Antrieb und Leistung

Auf diese Bedürfnisse gehen die beiden "Blackwing"-Modelle nun ein. Der Cadillac CT5-V Blackwing bietet einen 6,2 Liter großen Turbo-V8, der 659 PS Leistung bringt und 883 Nm Drehmoment besitzt. Mit diesem machtvollen Antrieb in Verbindung mit seiner Zehngang-Automatik beschleunigt der CT5-V Blackwing in 3,7 Sekunden von Null auf nahezu 100 km/h bzw. 60 mph. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei fantastischen 322 km/h. Der Motor ist der stärkste, der überhaupt je in einem Cadillac verbaut wurde und macht den CT5-V Blackwing schon jetzt rekordverdächtig.

Den CT4-V Blackwing treibt ein 3,6 Liter großer V6 mit Turboaufladung an. Bei einem maximalen Drehmoment von 603 Nm bringt das Fahrzeug es auf immerhin 466 PS. Hier gelingt die Beschleunigung von Null auf fast 100 km/h bzw. 60 mph in 3,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht 304 km/h. Der CT4-V Blackwing bleibt damit nur wenig hinter seinem größeren Bruder CT5-V Blackwing zurück. Der CT4-V Blackwing wird standardmäßig mit einem Automatik-Getriebe angeboten. Wahlweise ist bei beiden Modellen auch eine manuelle Sechsgang-Schaltung möglich.

Verbesserungen auch bei Design und Ausstattung

Neben den technischen Optimierungen bieten die "Blackwings" Verbesserungen im Design, in der Optik und in der Ausstattung. Neu gestaltete Grills, Frontsplitter und -schürzen sorgen für eine noch schnittigere Erscheinung. Ein neuer Diffusor und ein Heckspoiler schmücken die Heckpartie, an den Seiten sind verbesserte Schweller angebracht. Beide Fahrzeuge verfügen jetzt über Voll-LED-Scheinwerfer.

Cadillac CT5 Interior

Noch sportlicher, noch technisch raffinierter und zugleich komfortabler präsentiert sich auch die Innenausstattung. Sie ist in drei Abstufungen - als Basis-, Mittel- und Top-Linie - erhältlich. Konturierte, 18fach verstellbare Sportsitze mit Sitzheizung und -kühlung sowie Massagefunktion sind nur ein Ausstattungs-Highlight von vielen.

Nicht unbedingt ein "Schnäppchen"

Der Cadillac CT4-V Blackwing wird laut Listenpreis in den USA ab 59.990 Dollar (nach aktuellem Umrechnungskurs rund 49.500 Euro), der Cadillac CT5-V Blackwing ab 84.990 Dollar (umgerechnet 70.100 Euro) angeboten. Fans sportlicher Limousinen werden das gerne investieren.

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Jetzt startet die Produktion des neuen 2021er RAM1500 TRX

2020-08-20

Die Geschichte der RAM-Trucks ist verwickelt. Jetzt startet die Produktion des neuen 2021er RAM1500 TRX in Sterling Heights im US-Bundesstaat Michigan. Truck-Enthusiasten wird das begeistern, die Launch Edition hat das Zeug zum begehrten Sammlerstück zu werden.

2009 stellte die damals noch selbständig agierende Chrysler Group LLC. die RAM-Trucks als neue Marke vor. Sie folgten dem Dodge Ram nach, einem Nutzfahrzeugmodell. Dodge ist ebenfalls Chrysler-Marke. Die Dodge Rams hatte man schon 1981 eingeführt. Sie galten lange als zuverlässige Lastesel mit einem unspektakulären Äußeren. Das änderte sich schlagartig mit der Baureihe 1994, als ein deutlich größerer Grill als neues Markenzeichen etabliert wurde. Er ist bis heute ein typisches RAM-Merkmal und hat den Truck-Boom - nicht nur in den USA - mit befeuert.

Super-Truck mit 2,5 Tonnen Gewicht und 712 PS

Seit 2009 bildet RAM eine eigene, ausschließlich für Pick-ups zuständige Sparte - zunächst innerhalb des Chrysler-Konzerns, nach der Fusion 2014 mit Fiat S.p.A innerhalb von Fiat Chrysler Automobiles (FCA). Mit diesem Zusammenschluss erhielt der RAM auch ein neues Markenlogo - den markanten Widderkopf mit dem Schriftzug RAM. Unter der Marke Dodge werden seither nur noch PKWs produziert. Die neuste organisatorische Veränderung bringt die erst jüngst genehmigte Fusion von FCA mit der Groupe PSA zum Stellantis-Konzern. Auf die RAM-Sparte wirkt sich das einstweilen nicht aus. Sterling Heights in Michigan ist einer von drei RAM-Produktionsstandorten.

Der RAM1500 TRX ist mit seinen eindrucksvollen 712 PS, bis zu 881 Newtonmeter Drehmoment, Achtgang-Automatik und 33-Zöllern das neue Flaggschiff der RAM-Reihe - ein Super-Truck mit 2,5 Tonnen Gewicht, der für die Weiten des Mittleren Westens wie gemacht ist, seinen Weg aber auch nach Europa finden soll. In den USA soll er für um die 70.000 Dollar angeboten werden. Für den Import zu uns wird man einiges drauflegen müssen. Ein Trost: der Euro ist derzeit gegenüber dem Dollar stark.

 

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AUTO-IMPORT: MwSt ab 1. Juli 2020 reduziert

2020-07-17

Die Corona-Krise hat es möglich gemacht. Bei Fahrzeugimporten von außerhalb der EU gilt ab 1. Juli eine niedrigere Umsatzsteuer. Die allgemeine Mehrwertsteuer-Senkung im Rahmen des 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaketes der Bundesregierung findet nämlich auch bei Einfuhrumsatzsteuer Anwendung.

Damit verbilligen sich für Endverbraucher Auto-Importe. Der Regelsteuersatz sinkt von 19 % auf 16 %, der ermäßigte Steuersatz - interessant bei Oldtimer-Importen - von 7 % auf 5 %. Wichtig zu beachten: die Steuerermäßigung ist zeitlich bis zum Jahresende befristet. Bis dahin muss die Einfuhr über die Bühne sein. Es lohnt sich also, in der 2. Jahreshälfte über einen Autokauf im EU-Ausland - zum Beispiel in den USA oder Kanada - nachzudenken und sich einen lange gehegten Autotraum zu erfüllen. Sie sparen bares Geld!

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Corvette C8: noch nicht bei uns und schon ein Facelift

2020-04-06

Schon seit 1953 gibt es die Chevrolet Corvette - kurz: Corvette - von General Motors. Der elegante Sportwagen war von Anfang an populär und hat in seinen bisher acht Auflagen mehr als 1,5 Millionen Corvette-Fans begeistert. GM verstand es stets, Design und Ausstattung dem jeweiligen Geschmack und den Wünschen seiner Kunden anzupassen. So ist die Corvette bis heute ein Erfolgsmodell geblieben. Das dürfte auch für die Corvette C8 gelten, die achte Modellgeneration des sportlichen Flitzers. Auch die Corvette C7 war bereits ein Erfolg auch bei uns in Europa und mit dem neuen Design sollte Sie daran anknüpfen können.

Corvette C8 Stingray mit Facelift

Ursprünglich sollte die Produktion schon im Herbst 2019 starten, durch einen Streik im GM-Werk Bowling Green im US-Bundesstaat Kentucky verzögerte sich der Baubeginn aber. Erst im Februar dieses Jahres ist die Fertigung angelaufen. Bis die Corvette bei uns im Handel sein wird, dürfte noch einige Zeit vergehen. Frühestens im Lauf des Jahres 2021 ist mit der offiziellen Markteinführung in Deutschland zu rechnen. Wer schon vorher in den Genuss des Fahrzeugs kommen will, muss direkt in den USA kaufen und seine Corvette C8 dann hierher importieren. Das kann auch preislich interessant sein. Mehr dazu später.

Noch schnittiger, noch sportlicher - die "neue" Chevrolet Corvette C8

Als Antrieb nutzt das Fahrzeug einen 6,2-Liter-V8-Motor mit 495 PS und 637 Nm. Ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das von General Motors gemeinsam mit Tremec entwickelt wurde, sorgt für den richtigen Lauf. Drei Ausstattungslinien sind bei der Corvette C8 vorgesehen: 1LT, 2LT und 3LT. Serienmäßig bieten alle Modellvarianten ein elektrisch verstellbares Lenkrad, einen Bildschirm mit 12 Zoll-Diagonale als Kombiinstrument, einen berührungsempfindlichen 8-Zoll-Bildschirm für das Infotainmentsystem und Zweizonen-Klimaautomatik. Die Linien 2LT und 3LT werden mit zusätzlichen Ausstattungen versehen sein. Die Corvette C8 hat zwei Gepäckverstauflächen - wegen des Mittelmotors: eine vorne und eine hinten. Damit werden sich keine großen Transporte bewerkstelligen lassen, dafür ist die Corvette C8 aber auch nicht gedacht.

Für die Karosserie werden insgesamt 12 Farbtöne angeboten. Obwohl die Corvette C8 in den USA noch brandneu auf dem Markt ist, gibt es bereits Meldungen über einen möglichen Facelift. Unter anderem sollen demnächst zusätzliche Lackfarben mit den Bezeichnungen "Red Mist Tintcoat" und "Blade Silver" verfügbar sein. Rallyestreifen in diversen Farben werden für einen noch sportlicheren Look sorgen. Ebenfalls für ein besonders schnittiges Äußeres gedacht: Verkleidungen aus Sichtcarbon für die Lufteinlässe hinter den Türen und Sichtcarbon-Heckflügel. Im Innenraum will GM wohl zwei neue zweifarbige Sitzbezüge anbieten: aus Wildleder in Gelb-Grau sowie eine Ledervariante in Schwarz-Grau. Das Infotainment soll jetzt auch das kabellose Koppeln von iPhones über Apple CarPlay unterstützen.

Früher, schneller, günstiger - darum lohnt der Import

Diese Neuerungen werden in den USA vermutlich ab September zu bekommen sein, bei uns erst unmittelbar mit der Markteinführung im Lauf des Jahres 2021. Wer nicht so lange warten will, kann seine Corvette C8 schon jetzt direkt "vor Ort" erwerben. In den USA wird das Fahrzeug um die 60.000 Dollar angeboten (umgerechnet ca. 55.600 Euro). Wenn die Corvette C8 bei uns auf den Markt kommt, dürfte der Preis um die 100.000 Euro liegen. Da lohnt es sich, über Import nachzudenken, auch wenn man Kosten für Transport und Einfuhr berücksichtigt. Wir stehen als Partner mit langjähriger Erfahrung beim Import von US-Fahrzeugen gerne zur Verfügung.

Foto: Chevrolet

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