Magazin

Kaufratgeber
10
Auto aus USA importieren: Kosten, Ablauf und Rechenbeispiel

Auto aus USA importieren: Kosten, Ablauf und Rechenbeispiel

Stand: 7. August 2026. Ob ein Fahrzeugimport aus den USA wirtschaftlich ist, entscheidet nicht der Kaufpreis allein. Eine seriöse Kalkulation folgt der gesamten Kette vom Verkäuferstandort bis zur Zulassung in Deutschland und weist Annahmen, aktuelle Angebote und noch offene Positionen getrennt aus.

Konkretes Fahrzeug kalkulieren  |  VIN-Herkunft technisch vorprüfen  |  Möglichen Zollvorteil verstehen

Importkalkulator: so finden Sie die Fahrzeugkalkulation

Der Rechner ist in die Fahrzeugdetailseite eingebunden. Für eine erste Orientierung öffnen Sie über den Link Konkretes Fahrzeug kalkulieren oben zunächst die Fahrzeugliste.

  1. Wählen Sie in der Fahrzeugliste ein Angebot mit Preis und öffnen Sie dessen Detailseite.
  2. Gehen Sie zum Abschnitt Ihr Preis mit Import und öffnen Sie Leistungen anpassen.
  3. Im Importkalkulator sehen Sie die Kostenaufschlüsselung und den angezeigten Leistungsumfang. Prüfen Sie, welche Positionen berücksichtigt sind und welche noch fehlen.

Die Anzeige ist eine unverbindliche Beispielkalkulation zur Orientierung, kein verbindliches Angebot. Noch ungeklärte oder nicht ausgewählte Leistungen sollten Sie nicht als kostenlos behandeln. Für eine individuelle Kostenprüfung nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit weiter unten im Artikel.

Die Kostenkette beim Autoimport aus den USA

PhaseTypische KostenWovon sie abhängen
1. FahrzeugkaufKaufpreis, Auktion, Vermittlung, ZahlungsabwicklungFahrzeug, Verkäufer, Zahlungsweg und Vertragsbedingungen
2. Transport in den USAAbholung, Inlandstransport, ZwischenlagerungStandort, Entfernung, Fahrzeuggröße, Fahrbereitschaft und Zeitfenster
3. Export und VerschiffungExportabwicklung, Hafen, Seefracht, VersicherungAbgangshafen, RoRo oder Container, Route, Saison und Fahrzeugwert
4. EinfuhrabgabenEinfuhrzoll und EinfuhrumsatzsteuerEinreihung, Zollwert, Ursprung, Transportnachweise und aktuelle Rechtslage
5. EU-Hafen und WeitertransportHandling, Zollvertretung, Lagerung, Transport zum ZielortHafen, Standzeit, Dokumente und Zieladresse
6. Technik und ZulassungUmrüstung, Datenblatt, Abnahme, ZulassungModell, Baujahr, Ausstattung, Zustand und vorhandene Nachweise

Die Rechenlogik in vier Schritten

  1. Kaufpreis umrechnen: Den tatsächlich gezahlten oder zu zahlenden Preis mit dem für das Szenario dokumentierten Kurs in Euro umrechnen.
  2. Zollwert bestimmen: Nach den anwendbaren Zollwertregeln einzubeziehende Kosten bis zum maßgeblichen EU-Ort hinzurechnen, zum Beispiel bestimmte Fracht- und Versicherungskosten.
  3. Zoll berechnen: Zollwert mit dem für Einreihung und Ursprung anwendbaren Satz multiplizieren. Für qualifizierende US-Ursprungswaren können seit 1. Juli 2026 0 % anwendbar sein; das ist gesondert nachzuweisen.
  4. Einfuhrumsatzsteuer und Nebenkosten addieren: In Deutschland regelmäßig 19 % auf die maßgebliche EUSt-Bemessungsgrundlage berechnen und anschließend Hafen, Weitertransport, Umrüstung, Abnahme und Zulassung ergänzen.

Kurzformel: Gesamtkosten = Kaufpreis in Euro + US-Kosten + Verschiffung/Versicherung + Zoll + Einfuhrumsatzsteuer + EU-Hafen/Weitertransport + Umrüstung/Abnahme/Zulassung + Reserve für noch offene Positionen.

Rechenbeispiel 2026: so wird aus einem Kaufpreis ein Szenario

Das folgende Beispiel erklärt nur die Methode. Es ist kein Angebot und verwendet bewusst runde Annahmen:

  • Fahrzeugpreis nach dokumentierter Umrechnung: 30.000 Euro
  • angenommener US-Inlandstransport, Export, Fracht und Versicherung bis zum maßgeblichen EU-Ort: 3.000 Euro
  • vereinfachter Zollwert im Beispiel: 33.000 Euro
  • angenommener Zollsatz nach positiver Einzelfallprüfung: 0 %; Zollbetrag im Beispiel: 0 Euro
  • angenommene weitere, in die EUSt-Bemessungsgrundlage einbezogene Kosten: 500 Euro
  • vereinfachte EUSt-Bemessungsgrundlage: 33.500 Euro; 19 % entsprechen 6.365 Euro

Zwischensumme im Beispiel: 39.365 Euro. Noch nicht enthalten sind variable EU-Hafenentgelte, Zollvertretung, Weitertransport, Umrüstung, technische Abnahme, Zulassung und eine Risikoreserve. Falls statt 0 % ein anderer Zollsatz gilt, erhöht der Zollbetrag regelmäßig auch die Bemessungsgrundlage der Einfuhrumsatzsteuer. Deshalb darf der mögliche Zollvorteil erst nach der Ursprungs- und Transportprüfung eingerechnet werden.

Was seit Juli 2026 beim Zoll besonders wichtig ist

Die EU hat die Zölle auf US-Industriegüter beseitigt. Beim einzelnen Fahrzeug bleiben aber zolltarifliche Einreihung, nichtpräferenzieller US-Ursprung und der Nachweis des Direkttransports oder der Nichtveränderung unter Zollaufsicht maßgeblich. Eine VIN ist nur Teil der technischen Vorprüfung. Details stehen im getrennten Zollvorteil-Ratgeber; der Zollfrei-Check dient als transaktionale Vorprüfung.

Welche Transportleistungen in die Kalkulation gehören, erläutert unser Ratgeber zur Autoverschiffung aus Nordamerika. Die anschließenden technischen Schritte finden Sie im Beitrag zu Umrüstung und TÜV-Abnahme.

Warum pauschale Preislisten schnell falsch werden

Wechselkurse, US-Inlandstransport, Frachtraten, Versicherungswerte, Hafenentgelte und Umrüstungskosten ändern sich. Auch Fahrzeugtyp und Zustand können die Einreihung oder technische Arbeit beeinflussen. Deshalb dokumentiert eine belastbare Kalkulation immer Datum, Quelle und Status jeder Annahme: bestätigt, aktuelles Angebot, Rechenannahme oder noch offen.

Unterlagen für eine belastbare Kalkulation

  • konkretes Inserat oder Kaufvertrag mit Preis und Währung
  • vollständige VIN und Fahrzeugdaten
  • Standort in den USA und gewünschter Zielort
  • Angaben zu Fahrbereitschaft, Zustand und Abmessungen
  • verfügbare Fertigungs-, Eigentums- und Transportdokumente
  • Hinweise auf Umbauten, Schäden oder fehlende Fahrzeugpapiere

Individuelle Kostenprüfung anfragen

Auch der Dokumenten- und Schadenstatus gehört in die Kaufprüfung. Unser US-Title-Ratgeber erklärt Clean, Salvage und Rebuilt.

Häufige Fragen zu den Kosten eines US-Auto-Imports

Welche Kosten gehören zu einem US-Auto-Import?

Zur vollständigen Kalkulation gehören mindestens Kaufpreis, Zahlungs- oder Vermittlungskosten, US-Inlandstransport, Export- und Hafenkosten, Verschiffung und Versicherung, Einfuhrabgaben, Abfertigung im EU-Hafen, Weitertransport, mögliche Umrüstung und technische Abnahme sowie Zulassung und weitere Nebenkosten.

Wie wird der Zollwert eines Fahrzeugs ermittelt?

Ausgangspunkt ist regelmäßig der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis. Hinzugerechnet werden nach den Zollwertregeln unter anderem einzubeziehende Transport- und Versicherungskosten bis zum maßgeblichen Ort in der EU. Die konkrete Ermittlung hängt von Kauf- und Transportkonstellation ab.

Entfällt bei 0 % Zoll auch die Einfuhrumsatzsteuer?

Nein. Ein möglicher Zollsatz von 0 % betrifft nur den Einfuhrzoll. Die Einfuhrumsatzsteuer fällt in Deutschland regelmäßig weiterhin an und wird auf ihre eigene Bemessungsgrundlage berechnet.

Warum kann ein Pick-up anders kalkuliert werden als ein Pkw?

Die zolltarifliche Einreihung richtet sich nach den objektiven Eigenschaften und der Nutzung des konkreten Fahrzeugs. Ein Pick-up oder Nutzfahrzeug kann deshalb einer anderen Position und einem anderen Zollsatz unterliegen als ein Pkw.

Reicht die VIN für eine verbindliche Zoll- und Kostenberechnung?

Nein. Die VIN unterstützt die technische Identifikation und kann Hinweise auf Werk oder Montageland liefern. Für eine belastbare Kalkulation werden zusätzlich Einreihung, Ursprung, Kaufunterlagen, Transportweg und weitere Nachweise benötigt.

Wie berücksichtigt USCar Trader Wechselkurse und variable Preise?

Die Kalkulation verwendet den für das konkrete Angebot gewählten Umrechnungskurs und aktuell vorliegende Transport- und Dienstleisterpreise. Weil Kurse, Frachten und Hafenentgelte schwanken, werden Annahmen und Gültigkeitszeitpunkt im individuellen Szenario ausgewiesen.

Wie erhalte ich eine belastbare Gesamtkalkulation?

Wählen Sie ein konkretes Fahrzeug oder senden Sie Angebot, VIN, Standort, Kaufpreis und Zielort an USCar Trader. Wir trennen feste Positionen, aktuelle Angebote, steuerliche Annahmen und noch offene Nachweise, damit Risiken vor dem Kauf sichtbar werden.

Amtliche Grundlagen und Hinweis

Alle Zahlen im Rechenbeispiel sind frei gewählte Annahmen mit Stand 7. August 2026 und kein Angebot. Der tatsächliche Zollwert, Zollsatz, EUSt-Wert und die Anerkennung von Unterlagen werden im Einzelfall bestimmt. USCar Trader erstellt eine individuelle Kostenprognose; Zoll- und Steuerentscheidungen treffen die zuständigen Stellen.

categoryKaufratgeber
phone2021-10-06
7-Sitzer Auto: Die besten Alternativen aus den USA im Vergleich

7-Sitzer Auto: Die besten Alternativen aus den USA im Vergleich

Die typischen 7-Sitzer aus Europa sind bekannt: Citroen Berlingo, Opel Zafira oder VW Multivan sind hierzulande in aller Munde. Allerdings gibt es gute Alternativen aus Amerika. Der Import eines 7-Sitzer Autos aus den USA kann sich deutlich lohnen: Mehr Ausstattung, stärkere Motoren und oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als bei europäischen Modellen. Dank USCar-Trader.com, Europas größtem Online-Marktplatz für US-Fahrzeuge, ist der Import heute einfacher und sicherer denn je. Die Plattform übernimmt den kompletten Importprozess und garantiert eine reibungslose Abwicklung.

 

Während die Suche nach einem geräumigen Familienfahrzeug in Deutschland oft beim VW Touran, Citroën Berlingo oder Opel Zafira beginnt, lohnt sich der Blick über den großen Teich. Amerikanische 7-Sitzer bieten nicht nur mehr Platz und Komfort, sondern überzeugen auch durch ihre umfangreiche Serienausstattung und kraftvollen Motoren. Besonders interessant: Dank des günstigen Dollar-Kurses und der attraktiven Preisgestaltung in den USA können Importfahrzeuge trotz Zusatzkosten eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative darstellen.

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Die wichtigsten US-7-Sitzer im Überblick

 

Chevrolet Suburban

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
5,3L EcoTec3 V8 (L84/NSS)355PS / 520 Nm
10-Gang Automatik
LS, LT, RST, Z71
6,2L EcoTec3 V8 (L87/NSS)420PS / 625 Nm
10-Gang Automatik
High Country
RST, Z71, Premier
Duramax 3,0L Turbo-Diesel (LM2)277PS / 625 Nm
10-Gang Automatik
LS, LT, RST, Premier, High Country

 

Der Chevrolet Suburban wird nicht ohne Grund an erste Stelle genannt. Das SUV genießt in Amerika ein besonderes Ansehen sowie langjährige Tradition. Die erste Generation kam bereits 1935 auf den Markt und dient seither auch der Polizei und dem Militär als wichtiges Fortbewegungsmittel. Der Chevrolet Suburban wird mittlerweile in der 13. Generation verkauft und bietet bis zu neun Sitzplätze, sodass er vielseitig einsetzbar ist.
Drei Motoren stehen zur Auswahl: Der kleinste Benziner, ein 5,3-Liter-EcoTec3 V8 (L84/NSS), leistet bis zu 355 PS bei einem maximalen Drehmoment von 520 Nm. Der 6,2-Liter-EcoTec3 V8 (L87/NSS) ist mit 420 PS und 625 Nm etwas leistungsstärker. Auch der Duramax 3,0-Liter-Turbo-Diesel (LM2) ist beliebt. Der Selbstzünder mit Common-Rail-Einspritzung bringt allerdings nur 277 PS bzw. 625 Nm auf den Asphalt, was im Alltag vollkommen ausreichend ist.
 

 

Chevrolet Tahoe

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
5,3L EcoTec3 V8 (L84/NSS)355PS / 520 Nm
10-Gang Automatik
S, LT, RST, Z71
6,2L EcoTec3 V8 (L87/NSS)420PS / 625Nm
10-Gang Automatik
High Country, RST, Z71, Premier
Duramax 3,0L Turbo-Diesel (LM2)277PS / 625 Nm
10-Gang Automatik
LS, LT, RST, Premier, High Country

 

Die kleinere Variante des Suburban wird in Amerika als Chevrolet Tahoe verkauft. Das SUV ist etwas kürzer als sein großer Bruder und bietet daher nur Platz für sieben statt neun Personen. Gleichwohl erfreut sich das Fahrzeug einer großen Beliebtheit, mittlerweile in der fünften Generation. Zur Auswahl stehen sowohl Hinterrad- als auch Allradantrieb.
Das Motorenangebot ist mit zwei Benzinern (5,3-Liter und 6,2-Liter-EcoTec3 V8) und einem Diesel (Duramax 3-Liter-Turbo) zum Suburban identisch. Auch das komfortable 10-Gang-Automatikgetriebe kommt zum Einsatz. Im Innenraum dürfen sich Autobesitzer über ein reichhaltiges Platzangebot mit hohem Komfort freuen. Damit ist der Chevrolet Tahoe das perfekte Familienauto.
 

 

Premium-Segment: Cadillac & Lincoln

 

Cadillac Escalade

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
6,2L V8420PS / 625 Nm
10-Gang Automatik
Luxury, Premium Luxury, Sport, Premium Luxury Platinum, Sport Platinum
6,2L Supercharged V8 DI682PS / 885 Nm
10-Gang Automatik
Escalade-V
3,0L Duramax Turbo-Diesel277PS / 624Nm
10-Gang Automatik
Luxury, Premium Luxury, Sport, Premium Luxury Platinum, Sport Platinum

 

Der Cadillac Escalade ist ein typisches XXL-SUV aus den USA. Die fünfte Generation (seit 2020) überzeugt mit ihren gewaltigen Maßen und einer Länge von mehr als fünf Metern. Auch BMW X5 oder die M-Klasse von Mercedes können dabei nicht mithalten. Kein Wunder, dass in Deutschland zwischen 2006 und 2021 mehr als 1.500 Fahrzeuge neu zugelassen wurden. Der Cadillac Escalade ist hierzulande ein gefragter 7-Sitzer.
Der “Chevy” ist als Benziner und mit Dieselmotor erhältlich. Während der 3,0-Liter-Duramax Turbodiesel bis zu 277 PS und 624 Nm leistet, kommen die Ottomotoren deutlich kraftvoller daher. Der kleinste Benziner, ein 6,2-Liter-V8 bringt 410 PS und ein maximales Drehmoment von 625 Nm auf den Asphalt. Er wird vom 6,2-Liter-Supercharged V8 DI geschlagen, der seit Januar 2022 im sportlichen Escalade-V verbaut ist und 682 PS bzw. 885 Nm leistet.
 

 

Lincoln Navigator

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
3,5L V6 Ecoboost455PS / 691 Nm
10-Gang Automatik
Standard, Reserve, Reserve L, Black Label, Black Label L

 

Im August 1997 wurde der Lincoln Navigator präsentiert, der mittlerweile in der vierten Generation (seit 2017) verkauft wird. Das Modell basiert auf dem Ford Expedition, überzeugt jedoch mit einem höheren Standard. Damit zählt der Lincoln Navigator, der in einer Liga mit Cadillac Escalade und GMC Yukon spielt, zu den luxuriösen Fullsize-SUV aus Amerika. Mit einer Länge von knapp 5,70 Metern bietet das Modell den Platz für bis zu sieben Personen.
Dafür braucht das 2,8 Tonnen schwere Dickschiff einen kraftvollen Antrieb. In der vierten Baureihe steht mit dem 3.5 V6 Ecoboost lediglich ein Ottomotor mit 455 PS respektive 691 Nm zur Auswahl. Damit sprintet der Lincoln Navigator dank Allradantrieb und 10-Gang-Automatikgetriebe in rund 8,2 Sekunden auf Tempo 100.
 

Mittelklasse: Chevrolet & Ford

 

Ford Expedition

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
3,5L V6 EcoBoost380PS / 637 Nm
10-Gang Automatik
XL STX, XLT, XLT MAX
3,5L V6 EcoBoost400PS / 651 Nm
10-Gang Automatik
Limited, Limited MAX, King Ranch, King Ranch MAX, Platinum, Platinum MAX
3,5L V6 EcoBoost High-Output440PS / 694 Nm
10-Gang Automatik
Timberline, Stealth Performance Edition

 

Der Ford Expedition wird hierzulande nicht verkauft, ein Import ist dennoch lohnend. Denn das größte SUV-Modell von Ford bietet nicht nur ein reichhaltiges Platzangebot für sieben Personen, sondern modernste Technik im Bereich der Assistenzsysteme und des Infotainments. Die großen Displays bringen Kino-Feeling für die ganze Familie und der Fahrer kann sich dank “Blue-Cruise-System“ ebenfalls zurücklehnen – zumindest auf der amerikanischen Autobahn.
Der Ford Expedition ist ausschließlich mit 3.5 V6 Ecoboost und 10-Gang-Automatikgetriebe erhältlich, allerdings in drei Leistungsstufen. Das Basismodell bringt 380 PS bzw. 637 Nm auf die Straße, beim mittleren Modell sind immer 400 PS bzw. 651 Nm möglich. Als Topmodell (High-Output) leistet der V6-Ottomotor bis zu 440 PS und ein maximales Drehmoment von 694 Nm. Der Hinterradantrieb ist Serie, ein Allradantrieb ist gegen Aufpreis verfügbar.
 

 

GMC Yukon

 

GMC Yukon / Yukon XL – US-Modelljahr 2021
MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
5,3-Liter-V8265 kW (355 SAE-hp) / 519 Nm
10-Gang Automatik
SLE, SLT, AT4
6,2-Liter-V8313 kW (420 SAE-hp) / 623 Nm
10-Gang Automatik
Denali
Duramax 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbodiesel207 kW (277 SAE-hp) / 623 Nm
10-Gang Automatik
SLE, SLT, Denali

 

Die folgenden Angaben zu GMC Yukon und Yukon XL gelten für das US-Modelljahr 2021. GMC bot die damals neue Yukon-Generation auch mit einem 3,0-Liter-Duramax-Reihensechszylinder-Turbodiesel an. Das Hersteller-Datenblatt nennt 207 kW (277 SAE-hp) und 623 Nm für den Diesel (SLE/SLT/Denali), 265 kW (355 SAE-hp) und 519 Nm für den 5,3-Liter-V8 (SLE/SLT/AT4) sowie 313 kW (420 SAE-hp) und 623 Nm für den 6,2-Liter-V8 (Denali). Diese Motoren waren mit einer Zehngangautomatik kombiniert. Baujahr, Ausstattung und Sitzkonfiguration des konkreten Fahrzeugs sind separat zu prüfen.
Quellen: GMC Yukon Diesel MY2021 und GMC-US-Spezifikationen MY2021.

 

Cadillac XT 6

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
2,0L Turbo 4-Zylinder237PS / 350 Nm
9-Gang Automatik
Luxury
3,6L V6310PS / 370 Nm
9-Gang Automatik
Premium Luxury, Sport

 

Der Cadillac XT6 wird seit 2019 verkauft und schließt die Lücke zwischen dem kleineren XT5, der noch nicht als 7-Sitzer zählt, und dem Cadillac Escalade. Auch der XT6 ist mehr als fünf Meter lang, sodass eine dritte Sitzreihe mit elektrisch klappbaren Sitzen ihren Platz findet. Auf Luxus müssen Autofahrer nicht verzichten, denn das US-SUV bietet sämtliche Assistenzsysteme, vom 360-Grad-Rundumsichtsystem über Abstandstempomat bis Einparkassistent mit Bremsfunktion.
Allerdings ist der Cadillac XT 6 nur mit Benzinmotor verfügbar. Das Basismodell (Luxury) wird von einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo angetrieben, der 237 PS bzw. 350 Nm leistet. Die größeren Modelle (Premium Luxury und Sport) sind mit einem 3,6-Liter-V6 mit 310 PS bzw. 370 Nm ausgestattet. Für die Kraftübertragung ist eine 9-Stufen-Automatik verantwortlich. Alle Modelle werden serienmäßig mit Frontantrieb verkauft, ein Allradantrieb steht gegen Aufpreis zur Verfügung.
 

 

Große SUVs: GMC & Toyota

 

GMC Acadia

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
2,0L 4-Zylinder Turbo228PS / 350 Nm
9-Gang Automatik
SLE, SLT
3,6L V6310PS / 368 Nm
9-Gang Automatik
AT4, Denali

 

Der GMC Acadia wird seit 2006 gebaut und besteht mittlerweile in der zweiten Generation, die etwas kleiner ausfällt als der Vorgänger. Dennoch bietet das Modell den Platz für bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen. Damit ist der GMC Acadia eine perfekte Alternative zum Yukon, insbesondere auf deutschen Straßen. Ein kompakter Wendekreis, zahlreiche Ausstattungsmöglichkeiten und das moderne Design machen den Acadia zur Konkurrenz für alle deutschen SUV-Modelle.
Als Antrieb stehen ausschließlich Benzinmotoren mit einer 9-Gang-Automatik zur Auswahl. Der kleine Zweiliter-Vierzylinder mit Turbolader leistet bis zu 228 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Der größere 3,6-Liter-V6 treibt den GMC Acadia mit rund 310 PS und einem Drehmoment von 368 Nm an. Damit ist das SUV kein typisches Kraftpaket, aber eine gute Alternative für alle 7-Sitzer.
 

 

Toyota Sequoia

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
3,4L i-FORCE MAX Twin-Turbo V6 Hybrid437PS / 793Nm
10-Gang Automatik
SR5, Limited, Platinum, TRD Pro, Capstone

 

Die aktuelle Baureihe des Toyota Sequoia (seit 2022) lässt keine Wünsche unerfüllt. Der Kraftprotz fällt mit einem typisch amerikanischen SUV-Design und einer Länge von mehr als fünf Metern auf. Im großzügig gestalteten Innenraum stehen je nach Konfiguration entweder sieben oder acht Sitzplätze zur Verfügung. Gleichwohl punktet der Toyota Sequoia mit einer langen Liste an Ausstattungen, die höchsten Komfort bieten.
Als Antrieb dient ein innovatives Hybridsystem, genannt i-Force Max Hybrid Powertrain, dessen Herzstück ein 3,4-Liter-V6-Ottomotor mit Biturbo ist. Daraus entsteht eine Systemleistung von 437 PS und 793 Nm. Der Toyota Sequoia wird serienmäßig mit 10-Stufen-Automatikgetriebe und Hinterradantrieb ausgeliefert. Alternativ ist der Amerikaner auch mit Allradantrieb und zuschaltbarer Geländeübersetzung erhältlich.
 

 

VW Atlas

 

MotorisierungSpezifikationAusstattungsvariante
2,0L SE Turbo235PS / 350Nm
8-Gang Automatik
SE, SE with Technology, SEL
3,6L V6276PS / 360Nm
8-Gang Automatik
SEL Premium R-Line, SEL R-Line Black, SEL

 

Der VW Atlas wurde speziell für den amerikanischen Markt entwickelt, denn er ist größer als der Tiguan, gleichzeitig jedoch günstiger als der Touareg. Das SUV-Modell basiert auf der MQB-Plattform von Volkswagen, was den Vorteil bietet, dass viele Ersatzteile auch hierzulande erhältlich sind und die VW-Händler mit der Technik vertraut sind. Das Fahrzeug ist in zwei Längen, aber jeweils mit vier Türen und sieben Sitzplätzen, erhältlich.
Autokäufer haben die Wahl zwischen zwei Motorisierungen, beide in Kombination mit einer 8-Gang-Automatik. Ein Zweiliter-Vierzylinder-Ottomotor mit Turbolader leistet bis zu 235 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Der größere 3,6-Liter-V6 treibt den VW Atlas mit 280 PS und 360 Nm an. Beide Modelle werden serienmäßig mit Frontantrieb verkauft, allerdings steht für das Top-Modell auch ein Allradantrieb zur Auswahl.
 

Kaufberatung: Worauf beim Import achten? 

Wir informieren Sie umfassen über alle Fragen rund zum Import eines gebrauchten Fahrzeuges hier auf unserer Website.

Schauen Sie sich die Dokumentation des VOX Automagazin über den Import von Autos an.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Serviceleistungen und wie wir sie beim Import unterstützen.

 

 

FAQ: Häufige Fragen zu US-7-Sitzern

Welcher 7-Sitzer SUV ist der beste?

Je nach Anforderung empfehlen wir:

  • Für maximalen Luxus: Cadillac Escalade (beste Ausstattung, modernste Technik)
  • Für Familien: Ford Expedition (gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, viel Platz)
  • Für Vielfahrer: Chevrolet Suburban mit Diesel (sparsam, hohe Reichweite)
  • Für Stadt & Alltag: GMC Acadia (kompaktere Maße, gute Übersichtlichkeit)

 

Welche 7-Sitzer gibt es 2024 aus den USA?

Die wichtigsten Modelle nach Segmenten:

  • Premium: Cadillac Escalade, Lincoln Navigator
  • Premium-Mittelklasse: Cadillac XT6
  • Fullsize SUVs: Chevrolet Suburban/Tahoe, Ford Expedition, GMC Yukon
  • Mittelklasse: GMC Acadia, VW Atlas

 

Was kostet ein 7-Sitzer aus den USA?

Preisbeispiele inklusive Import und Umrüstung:

  • Mittelklasse (GMC Acadia, VW Atlas): ab ca. 45.000€
  • Fullsize SUVs (Chevrolet Tahoe, Ford Expedition): ab ca. 65.000€
  • Premium (Cadillac Escalade, Lincoln Navigator): ab ca. 90.000€

Aktuelle Angebote finden Sie bei uns auf der Website.

 

Wie hoch sind die Unterhaltskosten?

Die wichtigsten Kostenfaktoren:

  • Kraftstoff: 10-15l/100km (Benzin), 8-10l/100km (Diesel)
  • Versicherung: meist Typklassen 20-25
  • Wartung: etwa 20% höher als bei europäischen Modellen
  • Ersatzteile: Gute Verfügbarkeit auch in Europa

 

Welche Führerscheinklasse brauche ich?

  • Führerschein Klasse B reicht für alle hier vorgestellten 7-Sitzer
  • Auch für Modelle mit 9 Sitzen wie den Suburban (unter 3,5t)
  • Keine zusätzlichen Qualifikationen nötig

 

Lohnt sich der Import eines US-7-Sitzers? 

Vorteile:

  • Mehr Ausstattung als in europäischen Modellen
  • Oft besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Größeres Platzangebot

Nachteile:

  • Höherer Verbrauch bei Benzinern
  • Größere Außenmaße
  • Importaufwand (wird durch USCar-Trader.com minimiert)

 

Kann ich mit einem US-7-Sitzer in Tiefgaragen fahren?

Die Höhen der beliebtesten Modelle:

  • GMC Acadia: 1,78m - passt in fast alle Garagen
  • Ford Expedition: 1,95m - kann kritisch werden
  • Cadillac Escalade: 1,95m - ebenfalls grenzwertig

Tipp: Vorher die häufig genutzten Garagen prüfen.

 

Wie viel Kofferraum bleibt bei voller Bestuhlung?

Kofferraumvolumen bei 7 Sitzen:

  • Kompakte (GMC Acadia): etwa 230 Liter
  • Fullsize (Ford Expedition): etwa 550 Liter
  • Extra Lang (Suburban): über 1.000 Liter

 

Was muss beim Import beachtet werden?

Wichtigste Punkte:

  1. Technische Anpassungen
    • Beleuchtungsanlage
    • andere Anpassungen abhängig vom Fahrzeug
  2. Dokumentation für Zulassung
    • Original-Titel (USA) / Registration (Canada)
    • Verzollungsnachweis
    • Rechung / Bill of Sale
    • §21 Vollabnahme
  3. Kosten einplanen
    • Überführung
    • Zoll (10%)
    • Einfuhrumsatzsteuer (19%)
    • Umrüstung

Bei Abwicklung über USCar-Trader.com werden alle diese Punkte professionell betreut.

 

phone2024-11-21
Kanada - Die attraktive Lösung neben dem bekannten US-Automarkt

Kanada - Die attraktive Lösung neben dem bekannten US-Automarkt

Wenn es um den Import von Fahrzeugen in die EU geht, denken die meisten Menschen sofort an die USA. Doch der kanadische Automarkt bleibt oft unbeachtet, obwohl er viele attraktive Möglichkeiten bietet. In diesem Beitrag wollen wir den kanadischen Automarkt genauer unter die Lupe nehmen und aufzeigen, warum es sich lohnt, bei der Suche nach dem nächsten Fahrzeug Kanada in Betracht zu ziehen.

Vorteile des kanadischen Automarkts

Günstiger Umrechnungskurs

Ein großer Vorteil beim Fahrzeugkauf in Kanada ist der günstige Umrechnungskurs. Während der USD-Kurs bei etwa 1,08 EUR liegt, beträgt der CAD-Kurs nur etwa 1,48 EUR. Das bedeutet, dass Ihr Euro in Kanada mehr wert ist, was zu erheblichen Kosteneinsparungen beim Fahrzeugkauf führen kann.

Unterschiede zwischen dem US- und dem kanadischen Automarkt

Steuerregelungen

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den USA und Kanada liegt in den Steuerregelungen. Beim direkten Export vom Verkäufer fallen keine Steuern an, sofern der Händler nicht darauf besteht, die Steuer (tax) bezahlt zu bekommen. Wenn jedoch ein Geschäft über einen Zwischenhändler wie uns abgewickelt wird, müssen wir als Einkäufer die Steuer vorstrecken. Diese Steuer muss für etwa zwei bis drei Monate vorgestreckt werden, bevor sie zurückerstattet wird, abhängig vom Zeitpunkt der Rückforderung.

Provinzbezogene Steuern

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die speziellen Steuern in bestimmten Provinzen. Quebec, Manitoba und British Columbia sind Beispiele für Provinzen mit eigenen Steuerregelungen. Die Harmonized Sales Tax (HST) kann zwar problemlos zurückgefordert werden, aber die spezifischen Provinzsteuern können nur vermieden werden, wenn der Händler das Fahrzeug selbstständig anliefert. Dies hängt mit dem Ort der Leistungserbringung zusammen. Erfolgt die Leistungserbringung außerhalb dieser Provinzen, fallen diese provinzialen Steuern nicht an. Hier kümmern wir uns um die Absprache mit den Händlern, die entweder die Provinzsteuer weglassen und komplett als HST abrechnen, oder wir planen die Anlieferung des Fahrzeugs durch den Händler bei uns im Lager. Die Kosten für die Abholung würden sowieso anfallen und der Händler liefert das Fahrzeug selbständig an, um so die Provinzsteuer zu vermeiden.

Dokumentationsanforderungen

Im Gegensatz zu den USA ist in Kanada kein Original Title notwendig. Stattdessen reicht die Registration als Kopie für den Export aus. Dies vereinfacht den Prozess und reduziert den administrativen Aufwand.

Besonderheiten der kanadischen Fahrzeuge

Metrisches System

Ein interessanter Aspekt kanadischer Fahrzeuge ist das metrische System. Die Fahrzeuge zeigen Kilometer statt Meilen an, was für europäische Käufer einen zusätzlichen Vorteil darstellen kann.

Blinkerfarben

Viele kanadische Fahrzeuge haben gelbe Blinker, was den europäischen Standards entspricht. Allerdings ist dies kein Garant dafür, dass weniger Umbauten erforderlich sind, da die Scheinwerfer entweder über ein E-Prüfzeichen verfügen müssen oder bei den Hauptscheinwerfern ein Gutachten vorliegen muss, welches die Interaktion nachweist.

Fahrzeugzustand und Anfälligkeit für Rost

Aufgrund der Witterungsbedingungen und dem verwendeten Salz sind kanadische Fahrzeuge anfälliger für Rost. Besonders Fahrzeuge, die viel genutzt werden, wie Pickups, die oft als Arbeitstiere eingesetzt werden, können betroffen sein. Generell sollte man bei allen Fahrzeugen besonders darauf achten, ob das Salz möglicherweise Einfluss auf den Zustand des Fahrzeugs genommen hat.

Für einen möglichen Zollvorteil sind Ursprung und die passenden Nachweise entscheidend. Unser CETA-Ratgeber zum Autoimport aus Kanada erläutert die Voraussetzungen; der Kaufort allein reicht nicht aus.

Herausforderungen und Lösungen beim Fahrzeugimport aus Kanada

Steuerliche Vorfinanzierung

Eine Herausforderung beim Import aus Kanada ist die notwendige Vorfinanzierung der Steuern. Diese müssen für einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten vorgestreckt werden. Allerdings gibt es Möglichkeiten, die Steuern zurückzufordern, was den finanziellen Aufwand reduziert.

Provinzsteuern vermeiden

Um provinzialen Steuern zu entgehen, kann man den Ort der Leistungserbringung strategisch wählen. Erfolgt die Leistungserbringung außerhalb der speziellen Provinzen, fallen diese Steuern nicht an. Wir kümmern uns um die Absprache mit den Händlern, die entweder die Provinzsteuer weglassen und komplett als HST abrechnen, oder wir planen die Anlieferung des Fahrzeugs durch den Händler bei uns im Lager.

Praktische Tipps für den Autokauf in Kanada

Auswahl des richtigen Händlers

Beim Kauf eines Fahrzeugs in Kanada ist es wichtig, den richtigen Händler zu wählen. Ausländische Käufer haben es oft schwer, Fahrzeuge für den Export einzukaufen, da das Misstrauen groß ist. Generell sind die Kanadier aber sehr nett, sodass man gerne auf eigene Faust versuchen kann, Fahrzeuge anzukaufen und den Kaufpreis zu verhandeln bzw. den Kauf abzuwickeln. In der Regel ist ein Ankauf über uns jedoch erfolgsversprechender.

Verhandlungsstrategien

Verhandlungen gestalten sich in der Regel ähnlich wie in den USA sehr schwer. Da der komplette Markt in Nordamerika sehr transparent ist und viele Fahrzeuge über das Internet verkauft werden, sind günstige Fahrzeuge meist schon an der Bottom Line. Dazu kommt, dass viele Händler bei einem Kauf von der Finanzierung profitieren. Das heißt, wenn ein Fahrzeug cash bezahlt wird, fehlt den Händlern die Provision aus dem Kreditgeschäft. Das ist der Grund, warum Preisverhandlungen generell sehr schwer sind und in der Regel zusätzlich noch eine Dealer oder Doc Fee anfällt.

Kundenerfahrungen und Bewertung

Kundenerfahrungen

Viele unserer Kunden haben den kanadischen Markt bereits entdeckt, sodass wir bemerken, dass der Markt immer mehr in den Fokus rückt, zumal es einige Fahrzeuge gibt, die erheblich günstiger sind als z.B. in den USA.

Expertenmeinungen

Wir als Branchenexperten sehen ein großes Potenzial für europäische Käufer auf dem kanadischen Automarkt. Man sollte allerdings nicht davon ausgehen, dass sich der Wechselkurs positiv auf alle Fahrzeuge auswirkt. Ähnlich wie in den USA muss man alle Märkte genau betrachten und sehen, welche Marken und Modelle in welchem Markt attraktiv sind, und darf unter keinen Umständen pauschalisieren. Dennoch ist der kanadische Markt eine sehr attraktive Alternative, die noch viel zu wenig Beachtung findet.

Schlussfolgerung

Der kanadische Automarkt bietet zahlreiche Vorteile und einzigartige Aspekte, die ihn zu einer lohnenswerten Option für Autoimporte in die EU machen. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug sind, sollten Sie Kanada definitiv in Betracht ziehen. Nutzen Sie die Gelegenheit und entdecken Sie die Möglichkeiten, die der kanadische Markt bietet.

phone2024-07-14
Muscle Cars importieren - Es muss nicht immer Mustang sein

Muscle Cars importieren - Es muss nicht immer Mustang sein

Ein amerikanisches Muscle Car ist für viele ein unbezahlbarer Traum. Doch es gibt neben den bekannten Sportwagen auch durchaus weitere Klassiker, die nicht weniger Charme und Kraft haben. Und ein Stück mehr Individualität zeigen.

Importieren Sie ihr Muscle Car- Alternativen gibt es viele

Muscle Cars wie Ford Mustang, Shelby AC Cobra, Dodge Charger oder Chevrolet Camaro sind bekannt und haben eine hohe Nachfrage. Dementsprechend hoch sind die Preise. Neben den Stars der Szene existieren jedoch auch einige Klassiker, die wenig beachtet werden. Häufig zu Unrecht. Technisch meist ebenso gut und ebenfalls im Design interessant, sind sie besonders auf deutschen Straßen kaum zu sehen. Solch, eher unbekannte, Fahrzeuge finden oft mehr Beachtung als die „Massenware“. Im Folgenden stellen wir Ihnen 11 interessante Alternativen vor.

AMC AMX

AMC? Ja, von diesem Hersteller wurde auch der berüchtigte Gremlin produziert. Jedoch hat der AMX nur wenig mit diesem gemein. Er wurde aufgrund seines vergleichsweise kurzen Radstandes und der bärenstarken Motoren gern mit der Corvette verglichen. Heute lassen ihn nicht nur das Design und die Kraft zur interessanten Alternative werden. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis liegt im Rahmen. Trotz der im Vergleich geringeren Leistung konnte er sich durch sein geringes Gewicht mit den wesentlich größeren und stärkeren Konkurrenten messen.

AMC Javelin

Ein direkter Kontrahent von Ford Mustang und Chevrolet Camaro ist der AMC Javelin. Ein interessantes Detail: Die AMX-Variante der zweiten Generation war das erste Pony Car, welches von den Strafverfolgungsbehörden eingesetzt wurde. Bereits in der ersten Generation glänzte der Wagen mit einigen Innovationen im Bereich Sicherheit. Es wurden Motoren mit 3,8 bis 6,6 Litern Hubraum und einer Leistung von 110 bis 340 PS angeboten. Er wurde von 1967 bis 1974 gebaut.

AMC Rambler-Marlin

Auch der AMC Rambler Marlin ist einen zweiten Blick wert. Eher selten zu finden, aber dennoch preiswert ist der Zweitürer mit Fließheck. Nur zwei Jahre produziert, ist er in Europa noch mehr Rarität als er es in seiner Heimat ist. Als Exot zieht er hier viele Blicke auf sich. Die Motoren haben einen Hubraum von 3,8 bis 5,4 Liter und liefern ein Leistung von 155 bis 277 PS. Im Gegensatz zu vielen anderen Muscle Cars jener Zeit war der Rambler Marlin luxuriös ausgestattet und mit hochwertigen Materialien versehen.

Buick Gran Sport

Auch Buick spielte in der Liga der Muscle Cars mit. Ab 1965 wurde der Buick Gran Sport 400 angeboten. Mit seinem 6,6-Liter-V8-Motor leistet er 330 PS. 1967 wurde ein komplett neu entwickelter Motor mit einer Leistung von 345 PS. 1969 wurde der Buick modifiziert. Stage 1 erreichte nun 350 PS und die seltene Variante Stage 2 offiziell 365 PS. Messungen ergaben, dass die Leistung real sehr viel höher lag. 1970 wurde der GS400 durch den GS455 ersetzt. Nun kam eine 7,5-Liter-Maschine mit 350 PS, ab 1972 als Stage 1 auch mit 375 PS zum Einsatz. Ein etwas schwächeres Schwestermodell (Gran Sport 340/350) mit einem 5,6-Liter-V8 wurde ab 1967 produziert. (Bildauthor: Greg Gjerdingen)

Chevrolet Chevelle SS

Der Chevelle wurde von 1964 bis 1977 gebaut. Die sportlichen Versionen, die den Muscle Cars zuzurechnen sind, wurden ab 1966 angeboten. Sie wurden zu Beginn mit einem 6,5-Liter-V8-Motor ausgestattet, welcher bis zu 380 PS auf die Straße bringt. Später bekam der Super Sport einen 7,4-Liter-Motor mit einer Leistung von mehr als 270 PS. (Bildauthor: nakhon100)

Ford Torino

Ein Highlight von Ford und auch in den USA von großer Beliebtheit ist der Ford Torino. Besonderen Sammlerwert besitzen die sportlichen Torino Cobra, die in einigen Modelljahren angeboten wurden. Der in mehreren Karosserievarianten gebaute Mittelklassewagen verfügt über 5,8 bis 7,5 Liter große Motoren mit einer Leistung von 154 bis 205 PS. Der Torino besticht nicht mit den stärksten Motorleistungen. Vertritt mit seinem Design jedoch durchaus die Klasse der Muscle Cars und durch seine vergleichsweise gute Ausstattung und Seltenheit ein interessantes Fahrzeug mit Wertsteigerungspotenzial. (Bildauthor: Sicnag)

Mercury Cougar

Ebenfalls bedeutend günstiger als die etablierten Konkurrenten ist der Mercury Cougar zu kaufen. Er wurde von 1967 bis 1970 als sogenanntes „ Pony-Car “ mit Motoren von 4,7 bis 7,0 Litern Hubraum produziert. Mit der zweiten Generation von 1970 bis 1973 wuchs er auf eine Länge von über fünf Metern. Die ausschließlich mit V8-Motoren ausgelieferten Sportwagen leisten zwischen 202 und 380 PS. Mercury ist eine Marke der Ford Motor Company. Der Cougar ist technisch in vielen Belangen mit dem Ford Mustang identisch. Er gilt als die besser ausgestattete Variante des Kult-Klassikers. (Bildauthor Greg Gjerdingen)

Mercury Cyclone

Das Schwestermodell des Ford Mustang wurde 1964 vorgestellt und bis 1971 angeboten. Ausgestattet mit V8-Motoren mit 4,9 bis 7,0 Litern Hubraum leisten sie 213 bis 390 PS. Ein besonderes Highlight war die von 1970 bis 1971 angebotene limitierte Version Cyclone Spoiler. Sie hat ein Sperrdifferential an der Hinterachse, Spoiler an Front und Heck sowie einen speziellen Zierstreifen.

Plymouth Road Runner

Stark und im typischen Stil der Muscle Cars der 1960er und 1970er Jahre kommt der Road Runner daher. Eine schier endlose Motorhaube und ein langgezogener Kofferraum dominieren die Silhouette. Ebenfalls typisch sind die spartanische Ausstattung und die verwendeten, eher billig anmutenden Materialien im Innenraum. Trotzdem ist er ein durchaus ernstzunehmender Kandidat unter den amerikanischen Vintage-Sportwagen. Gebaut wurde er zwischen 1967 und 1980 mit Motoren von 6,3 bis 7,2 Litern Hubraum. Die Leistung liegt zwischen 340 und 431 PS. Die Spitze der Motorleistung wurde 1971 erreicht. Durch die Weigerung der Versicherungen, diese Fahrzeuge zu versichern, sank sie langsam ab. Der Plymouth Road Runner Superbird erreichte 1971 als erstes Muscle Car eine Geschwindigkeit von 322 km/h ( 200 Meilen).

Plymouth Sport Fury

Wenig bekannt ist, dass der Plymouth Fury in seiner Sportversion ebenfalls den frühen Muscle Cars zuzurechnen ist. Der zwischen 1964 und 1973 gebaute Wagen hat einen 7,0 Liter V8 und eine Leistung von 370 und 380 PS. Er war in mehreren Karosserievarianten erhältlich und war die Antwort des Chrysler-Konzerns auf den 1963 erschienenen Pontiac GTO.

Pontiac LeMans GTO

Die erste Generation des GTO ist vergleichsweise teuer. Fahrzeuge der Serie 2 von 1968 bis 1972 sind etwas erschwinglicher und bieten durchaus vergleichbare Leistung zu Mustang und Co. Auch optisch macht er viel her und hebt sich wohltuend vom Meer der meisten Muscle Cars ab. Die Hubraumstarken Achtzylinder haben zwischen 6,6 und 7,5 Liter. Mit 253 bis 375 PS ist der GTO ähnlich stark wie die Konkurrenten. Die Zeitschrift Motor Trend erkor den GTO 1968 zum Automobil des Jahres.

Unterschätzte Stars-Individualität für Jeden!

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Der US-amerikanische und kanadische Markt hält weit mehr Schönheiten mit Stil und viel Leistung bereit. Vielleicht muss es ja auch nicht das klassische Muscle Car sein. Im Amerika früherer Jahrzehnte wurden starke und große Motoren, die typisch für den amerikanischen Lifestyle sind, auch in Kombis, Vans und Pick-ups implantiert. Sicher finden Sie ihren Traumwagen mit dem charakteristischen V8-Sound in unserem Fahrzeugmarkt. USCar-Trader.com bietet Ihnen nicht nur die Suche nach Ihrem Schmuckstück, wir kümmern uns auch um einen sicheren Kauf, den Import inklusive aller Formalitäten und die Umrüstung. Sie suchen ein ganz spezielles Auto? Unsere detaillierte Suchfunktion hilft Ihnen dabei.

phone2023-09-22
Unterschiede beim Neuwagenkauf: So geht's in den USA

Unterschiede beim Neuwagenkauf: So geht's in den USA

Wer in Deutschland einen Neuwagen kauft, kann das Fahrzeug mit einem Konfigurator nach eigenen Wünschen gestalten. Das ist zwar auch in Amerika möglich, allerdings gibt’s einige Unterschiede. USCar-Trader.com klärt auf, wie Sie in den USA einen Neuwagen kaufen.

Fast jeder Autofahrer hat schon einmal den Konfigurator auf den Webseiten der Autohersteller genutzt, um sich einen Neuwagen nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und schlussendlich den Gesamtpreis für das individuelle Traumauto anzeigen zu lassen. Ob Volkswagen, Mercedes oder BMW: Fast alle Hersteller bieten hierzulande den Service, aus unterschiedlichen Antrieben, Lackierungen oder Sonderausstattungen zu wählen.

Das ist auch beim Neuwagenkauf in den USA möglich, allerdings weisen die Konfiguratoren in den Staaten diverse Unterschiede auf. Nachdem Sie sich auf der Webseite der Hersteller für ein Fahrzeugmodell entschieden haben, beispielsweise den VW Atlas, können Sie aus verschiedenen Ausstattungslinien wählen, die bereits mit entsprechenden Sonderausstattungen und Features versehen sind. Heißt: Die eigene Zusammenstellung der Ausstattungen ist nur bedingt möglich!

Wählen die Kunden beispielsweise das Basismodell, also im Fall des VW Atlas die SE-Variante, erhalten sie ein Fahrzeug mit 18-Zoll-Alufelgen, digitaler Tachoanzeige (8 Zoll) sowie Notbremsassistent. Auch Sitzheizung und Toter-Winkel-Assistent sind bereits serienmäßig. Beim VW Atlas stehen insgesamt fünf Versionen zur Auswahl, die mit steigendem Grundpreis eine erhöhte Anzahl an Ausstattungen bieten, beispielsweise größere Leichtmetallfelgen, Klimaautomatik oder zusätzliche Assistenzsysteme.

Kaum individuelle Wünsche möglich

Erst im nächsten Schritt wählen Autokäufer die Motorisierung, wobei jedem Fahrzeugmodell in der Regel ein fester Antrieb zugeordnet ist. Das bedeutet, dass sich das günstigste Standardmodell meist nicht mit dem stärksten Motor kombinieren lässt. Stattdessen stehen nur kleinere Anpassungen zur Auswahl, beispielsweise Antriebsart (Front-, Hinter- oder Allradantrieb) oder Getriebe. Wer ein leistungsstarkes Modell wünscht, der kann sich also nicht mit der Standardausstattung zufriedengeben.

Im weiteren Verlauf haben Interessenten die Möglichkeit, die Lackierung und eine Farbe für die Innenausstattung auszuwählen. Zu guter Letzt folgen nur noch Kleinigkeiten. Autokäufer können beispielsweise Felgen auswählen und weitere Ausstattungen (Dachgepäckträger, Fahrradträger, etc.) ordern. Es ist allerdings nicht möglich, tiefgreifende Änderungen am Fahrzeug vorzunehmen. Im Gegensatz zum deutschen Markt, wo sich die Neuwagen beinahe bis ins kleinste Detail nach eigenen Anforderungen gestalten lassen, müssen sich Autokäufer in den USA mit Standardvarianten zufriedengeben.

Eine Lösung auch in Deutschland?

Wäre dieses Konzept auch in Deutschland denkbar? Ja! Die individuelle Zusammenstellung der Fahrzeuge stellt die Autohersteller vor große Herausforderungen, zudem müssen Kunden vor allem in der aktuellen Situation mit erheblichen Wartezeiten rechnen. Die Konfiguratoren einiger Autobauer, beispielsweise Tesla, wurden bereits auf ein Minimum gekürzt, vergleichbar mit dem Prinzip in Amerika. Auch bei Volkswagen wurde der Konfigurator schon vor Längerem an das US-System angeglichen.

Meist sind die Konfiguratoren auf den Webseiten der deutschen Autohersteller zu komplex, stellen unerfahrene Autokäufer vor Herausforderungen. Nicht ohne Grund wünschen mehr als 80 Prozent aller Interessenten den persönlichen Kontakt im Autohaus. Nur einer von zehn Neuwagen wird im Internet gekauft. Onlineshopping beim Autokauf? In Zukunft also eher nicht! Auch das könnte dazu führen, dass Autobauer den Konfigurator auf der Webseite in Zukunft weiter vereinfachen.

phone2023-02-13
Autokauf in den USA - Händlergebühren mit berücksichtigen

Autokauf in den USA - Händlergebühren mit berücksichtigen

In Europa gilt bei Preisangaben das Prinzip, dass es sich um Endpreise handeln muss. Der angegebene Betrag enthält daher die - oft nochmal extra ausgewiesene - Umsatzsteuer und sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit einem Kauf anfallen. Das gilt selbstverständlich auch für Autokäufe.

In den USA ist das nicht so. Hier kommen auf den angegebenen Preis für Fahrzeuge noch weitere Beträge on Top, die oft erst angegeben werden, wenn Käufer und Händler sich einig geworden sind und ein Vertrag unterzeichnet ist. Für deutsche Käufer, die ein Fahrzeug in den Vereinigten Staaten erwerben, ist vor allem die sogenannte Dokumentationsgebühr ("documentation fee" oder "doc fee") relevant. Ansonsten stellen Händler ihren Kunden noch Gebühren für die US-Zulassung und die Umsatzsteuer in Rechnung. Es gibt auch noch weitere Gebühren, die aber nicht durchgängig Anwendung finden.

Von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedliche Preise

Eine Dokumentationsgebühr ist in Deutschland völlig unbekannt. Mit dieser Gebühr sollen die Kosten des BackOffice des Autohändlers abgedeckt werden. Der Papierkram beim Verkauf von Neu- oder Gebrauchtwagen verlangt eine Menge Arbeit und Aufwand. Darum kümmern sich oft eigene Mitarbeiter oder das Verkaufspersonal muss dafür einen nicht unerheblichen Teil seiner Arbeitszeit aufwenden.

Die Berechnung der Dokumentationsgebühr ist US-weit Standard. Manche Autohändler lassen bei der Höhe mit sich handeln, viele tun es nicht. Es ist noch nicht einmal zwingend, dass die Gebühr in der Rechnung explizit genannt wird. Viele Händler neigen dazu, die Dokumentationsgebühr nicht extra auszuweisen, sondern sie mit anderen "Nebenkosten" beim Kauf zu einem Posten zusammenzufassen. Ein Grund, warum viele US-Autokäufer der Dokumentationsgebühr wenig Aufmerksamkeit schenken. Dabei können die Kosten durchaus spürbar sein.

Die Höhe der Dokumentationsgebühr ist von Bundestaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von billigen 55 Dollar bis zu teuren 607 Dollar. In 35 Bundesstaaten gibt es keine gesetzlichen Begrenzungen für die Gebühr, dass schafft aus Händlersicht "Luft nach oben". Zum Teil werden die Gebühren als Prozentsatz vom vereinbarten Kaufpreis berechnet, zum Teil gelten Fixbeträge. Nur in einem Bundesstaat - in Alaska - muss die Gebühr im Autopreis enthalten sein, in allen anderen Bundesstaaten wird sie zusätzlich berechnet.

Die in dieser Hinsicht teuersten Bundesstaaten sind derzeit Florida (durchschnittlich 607 Dollar), gefolgt von Colorado (508 Dollar) und Georgia (502 Dollar). Am anderen Ende der Skala steht Kalifornien mit durchschnittlich 55 Dollar. Die hier aufgeführte Tabelle zeigt die aktuellen Durchschnittswerte für alle US-Bundesstaaten.

Die Dealer Fee ist nur eine Position bis zur Zulassung. Unser Ratgeber zu den gesamten Kosten eines US-Autoimports ordnet Kaufnebenkosten, Transport, Einfuhrabgaben und technische Abnahme in die komplette Kalkulation ein.

Bei der Kalkulation mit berücksichtigen

Konsequenz: zwei von Ausstattung, Alter und Zustand identische Fahrzeuge, die in Florida und Kalifornien für jeweils 20.000 Dollar angeboten werden, kosten trotzdem nicht das Gleiche. In Kalifornien ist der Wagen im Schnitt um rund 550 Dollar günstiger. Natürlich ist das eine isolierte Betrachtung, bei der andere mögliche Kostenunterschiede - zum Beispiel durch Transportkosten - außen vor bleiben. Man sollte sich aber als deutscher Kaufinteressent bewusst sein, dass mit der Dokumentationsgebühr zu kalkulieren ist.

Durchschnittliche Händlergebühren nach Bundesstaaten

BundesstaatDealer Fees
FloridaUSD 607
ColoradoUSD 508
GeorgiaUSD 502
North CarolinaUSD 466
AlabamaUSD 458
NevadaUSD 431
VirginiaUSD 403
ArizonaUSD 401
WyomingUSD 388
ConnecticutUSD 357
KentuckyUSD 354
MaineUSD 336
MassachusettsUSD 321
New HampshireUSD 304
IllinoisUSD 300
UtahUSD 293
South CarolinaUSD 293
IdahoUSD 286
MississippiUSD 274
New JerseyUSD 270
New MexicoUSD 263
OhioUSD 247
HawaiiUSD 245
OklahomaUSD 235
KansasUSD 235
Rhode IslandUSD 231
MontanaUSD 224
NebraskaUSD 222
MichiganUSD 220
MissouriUSD 190
IndianaUSD 178
West VirginiaUSD 175
WisconsinUSD 152
VermontUSD 148
WashingtonUSD 145
PennsylvaniaUSD 144
IowaUSD 134
MarylandUSD 131
TexasUSD 125
North DakotaUSD 124
LouisianaUSD 103
ArkansasUSD 97
South DakotaUSD 93
MinnesotaUSD 75
New YorkUSD 74
OregonUSD 61
CaliforniaUSD 55
Tennessee-
Delaware-
Alaska-

 

phone2021-03-12