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Auto-Import aus den USA / Kanada: SCHNÄPPCHEN ODER KOSTENFALLE?

2021-10-06

Die USA verfügen nach wie vor über den größten Automarkt der Welt. Auch im Corona-Jahr 2020 wurden hier immer noch fast 14,6 Mio. Fahrzeuge verkauft - nach jeweils mehr als 17 Mio. Autos in den Vorjahren. In Deutschland gab es im letzten Jahr mal gerade 2,9 Mio. Verkäufe - nach noch 3,6 Mio. in 2019. Diese Zahlen zeigen: im Vergleich zu den USA erreicht der Autoverkauf bei uns nicht mehr als ein Fünftel der amerikanischen Absatzzahlen.
Der US-Markt ist bezüglich Modellvielfalt und Angebotsbreite unerreicht. Vom begehrten Muscle Cars, American Cars oder Oldtimer bis zum neusten Modell aus amerikanischer Produktion ist alles zu haben. Viele angebotene Fahrzeuge sind gar nicht für den europäischen Markt bestimmt oder kommen erst mit erheblicher Zeitverzögerung zu uns. Wer einen solches Fahrzeug (schnell) haben will, muss es in den Vereinigten Staaten kaufen. Selbst Re-Importe von Wagen europäischer Hersteller können unter Umständen interessant sein, denn die US-Preise liegen oft deutlich unter den hiesigen.

US-Autokauf immer ein Rechenexempel

Nichtsdestotrotz ist jeder Autokauf in den USA ein Rechenexempel. Denn natürlich ist nicht nur der reine Kaufpreis zu berücksichtigen. Hinzu kommen Kosten für Transport, Transportversicherung, Gebühren, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und die notwendige technische Umrüstung bei uns. Weitere Hürden gesellen sich hinzu wie das erhöhte Risiko beim "Fernkauf", die administrative Abwicklung und die zu beachtenden Vorschriften für die Zulassung. Last but not least hängt die Antwort auf die Frage, ob sich ein Kauf rechnet, auch vom Wechselkurs ab.
Seit Anfang Dezember notiert der Dollarkurs stabil über 1,20 Dollar für einen Euro. Das ist der höchste Wert seit 2018 und bedeutet, dass der Dollar in Relation zum Euro derzeit vergleichsweise billig ist. Das gilt natürlich auch für US-Autokäufe auf Dollarbasis. Allerdings ist das noch ein ganzes Stück von Kursständen zwischen 2007 und 2013 entfernt als man für einen Euro zwischen 1,30 Dollar oder 1,50 Dollar bekam. Zwischenfazit: bezogen auf den Wechselkurs ist das derzeit sicher nicht die bestmögliche, aber auch nicht die schlechteste Zeit zum US-Autokauf. Auf Jahressicht hat der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als 10 Prozent zugelegt. Starke weitere Euro-Aufwertungen zum Dollar sind derzeit nicht in Sicht. Warten auf noch bessere Wechselkurs-Zeiten lohnt also nicht!

Zoll, Steuern & Co. - mit welchen Kosten muss ich bei einem Autoimport rechnen?

Die Regeln bei Zoll und Steuern sind eindeutig. Bei Oldtimer-Importen (Fahrzeug älter als 30 Jahre und auch sonstige Oldtimer-Voraussetzungen erfüllt) fällt kein Zoll an, die Einfuhrumsatzsteuer beträgt (ermäßigte) 7 Prozent. Bei "normalen" Fahrzeug-Importen aus den USA sind 10 Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen. Bei Pickups fallen sogar 22 Prozent Zoll an. Früher lohnte sich ein Import über die Niederlande wegen des dort geltenden Einfuhrzolls von nur 6 Prozent. Seit unser Nachbar den Zollsatz auf 9 Prozent angehoben hat, ist der Vorteil weitgehend fallen. Das bisschen Zoll-Ersparnis wird unter Umständen durch andere Kostennachteile mehr als aufgewogen.
Umsatzsteuer fällt natürlich auch beim Kauf eines inländischen Fahrzeugs an. Tricky an der Einfuhrumsatzsteuer ist, dass sie nicht nur auf den US-Kaufpreis berechnet wird, sondern die Nebenkosten für Transport, Verzollung usw. mit in die Berechnung einfließen. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die technische Umrüstung als Zulassungsvoraussetzung on Top. Sie bewegen sich (inkl. TÜV-Gutachten) oft in einer Größenordnung von 1.500 bis 2.000 Euro.
In der Summe wird bei "normalen" Fahrzeugen gerne überschlägig mit einem Viertel bis einem Drittel des Kaufpreises auf Euro-Basis an "Nebenkosten" für Transport, Import und Umrüstung gerechnet. Natürlich kommt es immer auf den konkreten Fall an. Mit unserem Beispielkalkulator können die Kosten relativ genau vorab kalkuliert werden.

Klippen beim US-Autoimport erfolgreich umschiffen

Mit einem erfahrenen Import und Transport-Partner an der Seite lassen sich die Klippen des US-Autokaufs gut umschiffen. Unterstützung beim Autokauf und Vertragsabschluss, Transport-Organisation und -durchführung bis zur Auslieferung am Zielort, Erledigung der Zollformalitäten und Hafenabwicklung, Veranlassung der Umrüstung - gut, wenn das aus einer zuverlässigen und bewährten Hand erfolgt und man sich nicht selbst darum kümmern muss. Das bietet im Übrigen auch die Sicherheit, trotz der räumlichen Distanz nicht die sprichwörtliche "Katze im Sack" zu kaufen.
Bei USCar-Trader.com als Teil des internationalen Spediteurs SATS Group haben Sie diese Sicherheit! Hier bietet man nicht nur den wohl umfassendsten deutschen Online-Marktplatz für US-Fahrzeuge, sondern auch kompetente Unterstützung bei Kauf und Abwicklung von Transport und Import.

Wie viel ist der Kauf mir wert?

Bleibt noch die Frage zu beantworten: Schnäppchen oder Kostenfalle? Wer sich mit den Kosten des US-Autoimports vor dem Kauf etwas näher befasst hat, wird davon nicht überrascht. Insofern ist das Wort "Falle" fehl am Platz. Dass die Kosten manchen Preisvorteil aufwiegen, versteht sich von selbst und betrifft vor allem Reimporte. Hier sollte man stets genau vergleichen. Bei Raritäten oder Fahrzeugen, die nur auf dem US-Markt angeboten werden, stellt sich die Frage weniger. Die "Gelegenheit" zum Kauf gibt es nur in den USA und jeder Fan eines Fahrzeugs wird für sich beurteilen, wie viel ihm das wert ist!

 

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Autokauf in den USA - Händlergebühren mit berücksichtigen

2021-03-12

In Deutschland gilt bei Preisangaben das Prinzip, dass es sich um Endpreise handeln muss. Der angegebene Betrag enthält daher die - oft nochmal extra ausgewiesene - Umsatzsteuer und sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit einem Kauf anfallen. Das gilt selbstverständlich auch für Autokäufe.

In den USA ist das nicht so. Hier kommen auf den angegebenen Preis für Fahrzeuge noch weitere Beträge on Top, die oft erst angegeben werden, wenn Käufer und Händler sich einig geworden sind und ein Vertrag unterzeichnet ist. Für deutsche Käufer, die ein Fahrzeug in den Vereinigten Staaten erwerben, ist vor allem die sogenannte Dokumentationsgebühr ("documentation fee" oder "doc fee") relevant. Ansonsten stellen Händler ihren Kunden noch Gebühren für die US-Zulassung und die Umsatzsteuer in Rechnung. Es gibt auch noch weitere Gebühren, die aber nicht durchgängig Anwendung finden.

Von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedliche Preise

Eine Dokumentationsgebühr ist in Deutschland völlig unbekannt. Mit dieser Gebühr sollen die Kosten des BackOffice des Autohändlers abgedeckt werden. Der Papierkram beim Verkauf von Neu- oder Gebrauchtwagen verlangt eine Menge Arbeit und Aufwand. Darum kümmern sich oft eigene Mitarbeiter oder das Verkaufspersonal muss dafür einen nicht unerheblichen Teil seiner Arbeitszeit aufwenden.

Die Berechnung der Dokumentationsgebühr ist US-weit Standard. Manche Autohändler lassen bei der Höhe mit sich handeln, viele tun es nicht. Es ist noch nicht einmal zwingend, dass die Gebühr in der Rechnung explizit genannt wird. Viele Händler neigen dazu, die Dokumentationsgebühr nicht extra auszuweisen, sondern sie mit anderen "Nebenkosten" beim Kauf zu einem Posten zusammenzufassen. Ein Grund, warum viele US-Autokäufer der Dokumentationsgebühr wenig Aufmerksamkeit schenken. Dabei können die Kosten durchaus spürbar sein.

Die Höhe der Dokumentationsgebühr ist von Bundestaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von billigen 55 Dollar bis zu teuren 607 Dollar. In 35 Bundesstaaten gibt es keine gesetzlichen Begrenzungen für die Gebühr, dass schafft aus Händlersicht "Luft nach oben". Zum Teil werden die Gebühren als Prozentsatz vom vereinbarten Kaufpreis berechnet, zum Teil gelten Fixbeträge. Nur in einem Bundesstaat - in Alaska - muss die Gebühr im Autopreis enthalten sein, in allen anderen Bundesstaaten wird sie zusätzlich berechnet.

Die in dieser Hinsicht teuersten Bundesstaaten sind derzeit Florida (durchschnittlich 607 Dollar), gefolgt von Colorado (508 Dollar) und Georgia (502 Dollar). Am anderen Ende der Skala steht Kalifornien mit durchschnittlich 55 Dollar. Die hier aufgeführte Tabelle zeigt die aktuellen Durchschnittswerte für alle US-Bundesstaaten.

Bei der Kalkulation mit berücksichtigen

Konsequenz: zwei von Ausstattung, Alter und Zustand identische Fahrzeuge, die in Florida und Kalifornien für jeweils 20.000 Dollar angeboten werden, kosten trotzdem nicht das Gleiche. In Kalifornien ist der Wagen im Schnitt um rund 550 Dollar günstiger. Natürlich ist das eine isolierte Betrachtung, bei der andere mögliche Kostenunterschiede - zum Beispiel durch Transportkosten - außen vor bleiben. Man sollte sich aber als deutscher Kaufinteressent bewusst sein, dass mit der Dokumentationsgebühr zu kalkulieren ist.

Durchschnittliche Händlergebühren nach Bundesstaaten

Bundesstaat Dealer Fees 
Florida USD 607
Colorado USD 508
Georgia USD 502
North Carolina USD 466
Alabama USD 458
Nevada USD 431
Virginia USD 403
Arizona USD 401
Wyoming USD 388
Connecticut USD 357
Kentucky USD 354
Maine USD 336
Massachusetts USD 321
New Hampshire USD 304
Illinois USD 300
Utah USD 293
South Carolina USD 293
Idaho USD 286
Mississippi USD 274
New Jersey USD 270
New Mexico USD 263
Ohio USD 247
Hawaii USD 245
Oklahoma USD 235
Kansas USD 235
Rhode Island USD 231
Montana USD 224
Nebraska USD 222
Michigan USD 220
Missouri USD 190
Indiana USD 178
West Virginia USD 175
Wisconsin USD 152
Vermont USD 148
Washington USD 145
Pennsylvania USD 144
Iowa USD 134
Maryland USD 131
Texas USD 125
North Dakota USD 124
Louisiana USD 103
Arkansas USD 97
South Dakota USD 93
Minnesota USD 75
New York USD 74
Oregon USD 61
California USD 55
Tennessee -
Delaware -
Alaska -

 

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AutoCheck - Gesicherte Fahrzeughistorie beim US-Autokauf

2021-03-11

Jeder Gebrauchtwagenkauf ist in gewisser Weise der berühmte "Kauf der Katze im Sack". Man weiß nicht, ob der Kauf hält, was er verspricht. Die Verkäuferseite hat ein Interesse daran, das Angebot im besten Licht erscheinen zu lassen, um einen möglichst guten Preis zu erzielen. Mängel und Fehler werden dabei gerne unter den Tisch fallen gelassen. Dieses Risiko ist grundsätzlich auch beim Import von Gebrauchtwagen aus den USA gegeben. Das besondere Problem dabei: die große Entfernung und der zeitliche Abstand. Wenn "Defizite" beim erworbenen Fahrzeug festgestellt werden, ist es oft schon zu spät und der Verkäufer kaum noch greifbar bzw. haftbar zu machen.

Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es bei USCar Trader jetzt die Möglichkeit, AutoCheck zu nutzen. Dieses Informationssystem bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Historie eines Fahrzeugs, das aus den Vereinigten Staaten stammt. Damit lässt sich sofort feststellen, ob die Verkäufer-Angaben vertrauenswürdig sind - und zwar noch vor dem Kauf! AutoCheck greift zu diesem Zweck auf umfassende Datenbestände aus unterschiedlichsten Quellen zurück. Dazu zählen u.a. fahrzeug- und halterbezogene Daten des US-State Department of Motor Vehicles (DMV), von Autoherstellern, Autohändlern, Leasing-Unternehmen, Bergungsunternehmen, Reparatur- und Wartungswerkstätten sowie von Autoversicherern. Daraus lässt sich eine nahezu lückenlose Fahrzeughistorie unabhängig von Fahrzeughalter-Angaben rekonstruieren.

Auch in fünf Jahren noch fahrfähig?

Die Angaben werden in einem ausführlichen Report aufgelistet, der gegen einen überschaubaren Beitrag online abgerufen werden kann. Sicherheit, die es wert ist! Der Report bietet mehr als nur eine Übersicht über die jeweilige Fahrzeug-Historie. Alle in der Vergangenheit festgestellten Auffälligkeiten und "problematischen" Ereignisse werden systematisch erfasst und dargestellt. Die Daten werden außerdem mit Hilfe eines Scoring-Systems bewertet. Es beruht auf mathematisch-statistischen Verfahren. Der errechnete Scoring-Wert in einer Skala von 0 bis 100 gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass der Wagen in seinem aktuellen Zustand noch in fünf Jahren fahrfähig ist. Ein Scoring-Wert von 37 bedeutet zum Beispiel eine Wahrscheinlichkeit von 37 Prozent. Zusätzlich wird der durchschnittliche Scoring-Wert für vergleichbare Fahrzeuge am Markt angegeben. Damit ist eine recht treffsichere Einschätzung möglich, ob das vorliegende Angebot überdurchschnittlich "gut", "schlecht" oder nur durchschnittlich ist.

Fazit: mit AutoCheck lässt sich das Risiko eines US-Gebrauchtwagenkaufs drastisch reduzieren. Ganz auszuschließen ist es leider trotzdem nicht. Schäden und Mängel, die nirgendwo gemeldet wurden, sind in keiner Datenbank erfasst und können daher von AutoCheck oder einem anderen vergleichbaren System nicht berücksichtigt werden. Typische Beispiele für solche "Vorkommnisse": nicht gemeldete Unfälle oder Reparaturen in einer nicht offiziellen Werkstatt. Solche "Restrisiken" lassen sich letztlich nur mit einer Fahrzeuginspektion "vor Ort" vor dem Kauf vermeiden. Ein Service, der zum Beispiel vom USCar Trader-Logistikpartner SATS-Group ermöglicht wird.

AutoCheck - Teil von Experian

AutoCheck ist ein Angebot von Experian. Die Experian-Gruppe ist eine der drei größten Wirtschaftsauskunfteien weltweit. Sie bietet Informations-Services für Kunden in über 90 Ländern mit Hilfe entsprechender Daten- und Analysetools. Als einer der weltgrößten Auskunftsanbieter verfügt Experian über eine erstklassige Datenbasis mit besonderen Zugriffs- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Davon profitiert auch AutoCheck. Experian hat seinen Hauptsitz in der irischen Hauptstadt Dublin. Weitere Unternehmenssitze sind Costa Mesa (USA), Nottingham (Großbritannien) und Sao Paulo (Brasilien).

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Lohnt ein Import des VW Jetta aus den USA?

2020-03-18

In Deutschland konnte der VW Jetta nie ganz an den Erfolg anderer VW-Modelle anknüpfen. Ganz anders auf dem nordamerikanischen Markt. Hier ist der Jetta nach wie vor das populärste Fahrzeug europäischen Ursprungs. Er hat sich den guten Ruf einer sportlichen Limousine erarbeitet.

Seit Frühjahr 2018 ist in Nordamerika der neuste VW Jetta auf dem Markt, der Jetta VII. Erstmals vorgestellt wurde er auf der North American International Auto Show in Detroit im Januar 2018, der Verkauf startete zur Jahresmitte. Gebaut wird das Fahrzeug im VW-Werk im mexikanischen Puebla. Auf der Chicago Auto Show Anfang 2019 setzte VW noch eins oben drauf und präsentierte den Jetta GLI als sportliche Variante. Diese Version wird seit gut einem Jahr in den USA verkauft.

Kompaktwagen mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis - VW Jetta

In Europa wird der VW Jetta VII nicht angeboten. Wer ihn trotzdem haben will, muss ihn importieren. Unter bestimmten Bedingungen kann das sogar recht lohnend sein. Denn der Jetta der neuesten Generation besticht durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie seine Vorgänger-Varianten ist der VW Jetta VII ein typischer Vertreter der Kompaktklasse. Das kommt auch in den Maßen zum Ausdruck. Mit einer Länge von 4,7 Metern, 1,8 Metern Breite und 1,47 Metern Höhe passt der Wagen gut zu unseren Straßenverhältnissen.

Ein großer Pluspunkt ist das - im Verhältnis zur Wagengröße - großzügige Platzangebot. Bei einem Radstand von 2,69 Metern kommt im Innenraum kein Engegefühl auf und es besteht ausreichend Beinfreiheit. Der Kofferraum bietet 400 Liter Staufläche, genug für das Gepäck einer Familie auf Urlaubsreise. Das Interieur weist eine solide Verarbeitung auf und erfüllt gängige Ansprüche, ohne extravagant zu sein. Wer mondäne Eleganz sucht, wird sich vermutlich weniger für den VW Jetta VII begeistern. Wer auf Funktionalität schaut, ist dagegen bestens bedient.

In der "Normalversion" wird der VW Jetta VII von einem 1,4-Liter-Ottomotor mit 110 kW (150 PS) angetrieben. Das maximale Drehmoment liegt bei 250 Nm. Regulär wird das Fahrzeug mit 6-Gang-Schaltgetriebe angeboten, höhere Ausstattungsvarianten haben ein 8-Stufen-Automatikgetriebe. Beim "sportlichen" Jetta GLI treibt der aus dem Golf VII GTI bekannte Zweiliter-Ottomotor den Wagen mit 169 kW (230 PS) an. Hier ist serienmäßig ebenfalls ein 6-Gang-Schaltgetriebe vorgesehen. Ein 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe ist auf Wunsch möglich.

Import am lukrativsten bei erst kurz Gebrauchten

Der Listenpreis für den VW Jetta VII beginnt bei 22.500 US-Dollar. Bei US-Händlern findet man Angebote, die bis zu 1.000 Dollar darunter liegen. Das ist für ein Fahrzeug dieser Klasse günstig - gemessen am deutschen Preisniveau. Allerdings sind die Kosten für den Import nicht berücksichtigt. Durch den Transport zum nächsten großen Hafen, Verschiffung, Verzollung und die Einfuhrumsatzsteuer kommt man auf einen Gesamtpreis um die 30.000 Euro. Dazu gibt hierzulande durchaus Alternativen

Der Import kann sich dagegen bei gebrauchten Jettas lohnen, die erst wenige Kilometer auf dem Buckel haben. Hier ist ein Erwerb bei einem Gesamtbudget von 23.000 Euro möglich - Importkosten inklusive. Einen Wagen vergleichbarer Größe mit vergleichbarer Ausstattung zu diesem Preis - den muss man bei uns suchen. Gut zu wissen: beim Import können Sie sich auf unsere Expertise als langjähriger Importeur von US-Fahrzeugen verlassen.

Foto: Volkswagen

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Oldtimer aus den USA importieren. Dies ist zu beachten!

2012-12-14

Nach dem wirklich positiven Wechselkurs im Jahre 2008 ist oft die Rede davon dass die besten Fahrzeuge bereits zu dieser Zeit ihren Besitzer gewechselt haben. Wir können jedoch bestätigen dass dies nicht der Fall ist! Jeden Monat finden sich neue Schätze die Liebhaber nach Europa importieren.

Damit der Kauf eines dieser Fahrzeuge nicht zum Alptraum wird, haben wir einige Dinge zusammengestellt die es zu beachten gibt.

Immer wieder erreichen uns Anrufe von Kunden die ein besonders günstiges Angebote im Internet gefunden haben und sogar bereit sind für so ein “Schnäppchen“ per Vorkasse zu bezahlen... Hierbei ist Achtung geboten! Vergleichen Sie die Fahrzeuge verschiedener Anbieter, denn kein Verkäufer wird ein Fahrzeug in einem ausgezeichneten Zustand für 50% vom Marktwert verkaufen. Zudem ist es ratsam die Bezahlung über einen Treuhandservice abzuwickeln.

Die Bezahlung über unseren Treuhandservice wird vor bzw. bei der Abholung durchgeführt und garantiert höchstmögliche Sicherheit. Haben Sie ein entsprechendes Fahrzeug gefunden, fragen Sie den Verkäufer ob er bereit ist sein Fahrzeug durch einen Sachverständigen vor dem Kauf besichtigen zu lassen. Selbst wenn Sie keine Vorabinspektion durchführen lassen wollen, ist dies ein guter Indikator ob es sich um einen seriösen Verkäufer handelt. Mit unserem USCT-AutoCheck sind Sie in der Lage sich einen Eindruck von einem Fahrzeug zu verschaffen ohne selbst vor Ort zu sein.

Viele Verkäufer möchten zur Sicherheit eine Anzahlung in Höhe von $500 - $1.000 die in der Regel per Kreditkarte oder PayPal gezahlt werden kann. Dies ist absolut üblich und bestätigt Ihr Kaufinteresse am Fahrzeug. Falls es doch zu Problemen kommt, sind Sie bei PayPal über den Käuferschutz abgesichert. Hiermit haben Sie die Möglichkeit innerhalb von 45 Tagen nach Zahlung den Betrag zurückzufordern. Bitte beachten Sie hierbei allerdings die gesondert Richtlinien von PayPal.

Bei der Verschiffung von Fahrzeugen aus den USA ist zu beachten dass günstig nicht immer gut ist. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie den Transport per RoRo, bei dem das Fahrzeug auf einem Schiff, ähnlich einem Parkdeck transportiert wird. Da es bei der Be- und Entladung schnell gehen muss, werden die Fahrzeuge nicht mit Samthandschuhen abgefertigt.
Eine Verschiffung im Container ist in vielen Fällen nicht weniger “gefährliche“, wird aber von uns präferiert da wir eine professionelle Verladung gerantieren. Auch hier macht der Preis die Musik, je günstiger Sie die Frachtrate einkaufen, desto mehr Fahrzeuge werden in einem Container verladen. Wir beladen unsere Container mit maximal zwei Fahrzeugen. Bei Kunden die nur ein Fahrzeug transportieren lassen, muss dies natürlich vorher mit dem jeweiligen Dienstleister bzw. uns abgeklärt werden.
Ihr Fahrzeug sollte nach Möglichkeit im gleichen Zustand ankommen wie es den Verkäufer verlassen hat.

In kürze werden wir einige Fragen von Kunden noch ergänzen, damit Sie für den Kauf/Verschiffung vorbereitet sind. Zögern Sie nicht uns weitere Fragen zukommen zu lassen, die wir gerne mit hier aufnehmen werden.

Ihr Team von USCar-Trader.com

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