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Chevrolet Camaro wird wahrscheinlich eingestellt

AUTOS
2019-07-19

Seit seinem ersten Marktauftritt 1966 liefert sich der Chevrolet Camaro einen erbitterten Konkurrenzkampf mit dem Ford Mustang. Hersteller General Motors wollte damals dem äußerst erfolgreichen Ford-Modell etwas entgegensetzen. Daran hat sich nichts geändert. Aber so richtig ging das Kalkül nie auf. Jetzt verdichten sich Anzeichen, dass GM die Produktion des Pony Cars einstellen könnte.

Zuletzt fiel der Chevrolet Camaro mit immer schwächeren Verkaufszahlen auf. Im dritten Quartal 2020 wurden nur noch gut 22.000 Exemplare verkauft - ein Absatzrückgang um fast 40 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Der Ford Mustang war in der gleichen Zeit doppelt so häufig gefragt. Gerüchte um eine Produktionseinstellung gibt es bereits seit 2019. Ein starkes Indiz ist, dass GM nur noch wenig Aufwand mit der Überarbeitung des Sportwagens betreibt. Das Aus würde wohl nicht abrupt erfolgen, sondern erst in einigen Jahren - eher ein allmähliches Auslaufen. Marktbeobachter rechnen für 2026 mit dem Ende.

General Motors schweigt sich zu den Gerüchten aus. Die Meldungen über eine mögliche Einstellung der Camaro-Produktion werden weder bestätigt, noch dementiert - auch ein Signal. Würde für das Modell eine Zukunft gesehen, dürfte sich GM wohl eindeutiger zugunsten des Wagens positionieren. Es wäre nicht der erste Produktions-Stopp. Bereits zwischen 2002 und 2009 wurde kein Camaro angeboten. Auch damals waren stark gesunkene Verkaufszahlen Grund für die Einstellung.

Der jetzige Chevrolet Camaro ist die 6. Generation des Wagens und seit 2015 auf dem Markt. Ein grundlegender Facelift fand zuletzt 2018 statt. Gut möglich, dass auch diesmal das Aus nicht endgültig ist. Was die Zukunft bringt - wer weiß!

Bild: Chevrolet